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Abgewiesen: Invalide ohne eine Chance auf Arbeit - und ohne Pension

Überblick

1994 blieben nur 13 % der Männer und 33 % der Frauen bis zum gesetzlichen Pensionsalter berufstätig. Der Anteil "regulärer" Pensionen an den Neuzugängen ist damit seit 1970 jeweils rund auf die Hälfte gesunken. Bei den männlichen Unselbständigen nahm vor allem die Zahl der Invaliditätspensionisten zu; in den letzten zehn Jahren fiel durchschnittlich etwa die Hälfte aller Pensionsneuzugänge in diese Kategorie (1970: 31,5 %). Bei den Arbeitnehmerinnen gewann vor allem die vorzeitige Alterspension wegen Arbeitslosigkeit mit etwa 25 % der Neuzugänge an Bedeutung (1970: 2 %). Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Arbeitsmarktservice erarbeitete das Ludwig-Boltzmann-Institut für Wachstumsforschung eine Studie über die Entwicklung der Invaliditätspension, deren Rahmenbedingungen, die Chancen abgewiesener PensionswerberInnen am Arbeitsmarkt, ihre materielle und soziale Situation sowie über mögliche Konsequenzen für die Altersversorgung. Die folgenden Abschnitte fassen die wichtigsten Ergebnisse dieser Untersuchung zusammen.

Informationen

Titel:
Abgewiesen: Invalide ohne eine Chance auf Arbeit - und ohne Pension
Autor_in:
Finder, Ruth; Dimitz, Erich
Herausgeber_in:
AMS Österreich
Nummer:
5
Gruppe/n:
AMS infos
Auftraggeber_in:
AMS Österreich
Auftragnehmer_in:
Ludwig-Boltzmann-Institut für Wachstumsforschung
Ort:
Wien
Verlag:
Wissenschaftsverlag
Erscheinungsjahr:
1996

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