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  • Aus dem einleitenden TeiL: Seit Beginn des Jahres haben sich die pessimistischen Konjunktureinschätzungen – mit leichten Rückschlägen im dritten Quartal – etwas aufgehellt. Zudem gibt der Einkaufsmanagerindex einen Hinweis darauf, dass die österreichische Industrie ihre Neuaufträge nach 3 ½ Jahren erstmals wieder leicht ausweiten konnte. Gleichzeitig sieht sich die Exportwirtschaft zunehmender protektionistischer Tendenzen, einer Aufwertung des Euro und einem schärferen globalen Wettbewerb gegenüber. Für das kom-mende Jahr zeichnet sich eine moderate Belebung der Konjunktur ab, die jedoch hinter dem langjährigen Trendwachstum zurückbleiben wird. (...)"

    Inhalt:

    1 Wirtschaft kehrt nur schleppend auf den Wachstumspfad zurück.

    2 Arbeitsmarktentwicklung auf einen Blick.

    3 Beschäftigung nach Branchen.

    4 Arbeitslosigkeit.

    5 Arbeitskräfteangebot.

    6 Vergleich mit der letzten Quartalsprognose.

    Erscheinungsjahr:
    2025
    Autor_in:
    Alteneder, Wolfgang, Gamper, Jutta, Schwingsmehl, Michael
    Gruppe:
    AMS Arbeitsmarktprognosen
  • Aus dem einleitenden Teil: „(…) Die vorliegende Studie im Auftrag des Arbeitsmarktservice Niederösterreich befasst sich etwas detaillierter mit der Frage von Berufswechseln in Österreich bzw. Niederösterreich. Sowohl inhaltlich als auch methodisch knüpft sie an die erwähnten Studien der OECD bzw. des DIW an.

    Im ersten Schritt wird dabei noch nicht tatsächlichen Berufswechseln nachgegangen, sondern die Wechselabsicht untersucht: Welcher Anteil der Beschäftigten in Österreich möchte den Beruf kurz- oder mittelfristig wechseln und welche Faktoren stehen mit dieser Absicht in Zusammenhang? Datengrund-lage hierfür ist der Österreichische Arbeitsklima Index (AKI) – eine bundesweite, repräsentative Befragung zur Arbeitszufriedenheit. Der AKI wird seit 1997 vom Institut für empirische Sozialforschung (IFES) und von FORESIGHT im Auftrag der Arbeiterkammer Oberösterreich durchgeführt. Im Rahmen von standardisierten Befragungen werden pro Jahr rund 4.000 unselbständig Beschäftigte persönlich bzw. seit dem Jahr 2020 auch online interviewt, davon rund 700 Niederösterreicher:innen.

    Im zweiten Schritt werden tatsächliche Berufswechsel innerhalb eines Jahres untersucht. Datengrundlage hierfür ist die Arbeitskräfteerhebung (AKE) der Statistik Austria – sie erhebt Erwerbs- und Berufsinformationen der Wohnbevölkerung in Österreich. Die AKE wird im Rahmen des Mikrozensus durchgeführt, ist Teil des Statistikprogramms der Europäischen Union und stellt über die Län-der hinweg vergleichbare Daten zum Arbeitsmarkt zur Verfügung. Die standardisierten Befragungen finden persönlich, telefonisch und seit 2021 auch online statt, die Teilnahme ist verpflichtend. Ein wesentliches Merkmal der AKE ist ihre Panelstruktur: Die Haushalte werden über fünf aufeinanderfolgende Quartale befragt, was die Untersuchung von Erwerbsverlaufsentwicklungen ermöglicht. (...)"

    Erscheinungsjahr:
    2025
    Autor_in:
    Zandonella, Martina
    Gruppe:
    AMS Forschungsberichte
  • Aus dem einleitenden Teil: „Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit wird wesentlich von der Konjunktur und der Entwicklung des Arbeitskräfteangebots beeinflusst. Darüber hinaus gibt es jedoch ausgeprägte saisonale Schwankungen. Saisonale Schwankungen treten innerhalb eines Jahres anhand regelmäßiger Muster auf. In den Branchen Bau, Tourismus sowie Landwirtschaft sind die saisonalen Einflüsse deutlich ausgeprägt, während Industrie und Handel weniger stark von unterjährigen Schwankungen betroffen sind.

    "Besonders der österreichische Arbeitsmarkt unterliegt aufgrund der weiten alpinen Lage und scheinbar damit zusammenhängend einer gewissen Tradition kurzfristiger, saisonaler Schwankungen. Mit dem Wissen über den ´saisonalen Jahreskreislauf´ am Arbeitsmarkt lässt es sich besser einschätzen, warum und auch wann Beschäftigung und Arbeitslosigkeit von Monat zu Monat steigen oder sinken. Für eine Einschätzung konjunktureller Einflüsse benötigt es daher immer wieder Vorjahresvergleiche oder saisonbereinigte Daten. Spannend dabei ist auch, dass die Wetterlage und die zeitliche Lagerung von Ferien – insbesondere Ostern – sich auch deutlich bemerkbar machen können. Das Idealwetter am ´österlichen´ Arbeitsmarkt bringt Schnee auf den Bergen (für den Tourismus) und keinen Schnee im Tal (für den Bau)", so AMS-Vorstandsvorsitzender Johannes Kopf. (...)"

    Erscheinungsjahr:
    2025
    Autor_in:
    Grieger, Nadine
    Gruppe:
    AMS Spezialthema zum Arbeitsmarkt
  • Aus dem einleitenden Teil: „Mobilität und Teilnahme am Verkehrssystem stellt eine zentrale Voraussetzung für die Teilnahme am Arbeitsmarkt dar. Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit der Frage, welche Auswirkungen Mobilität auf die Integration arbeitsloser Personen in Kärnten in den Arbeitsmarkt hat. Im Rahmen der Studie wurden folgende drei Kernaspekte betrachtet: a) Wie gestaltet sich die Mobilität von AMS-Kund*innen in Kärnten? b) Welche Bedeutung hat Mobilität aus Sicht der Kärntner Betriebe? c) Zeigt sich ein Einfluss von Mobilität auf die (nachhaltige) Integration am Arbeitsmarkt?

    Als wesentliche Datengrundlage wurde der Datenbestand des AMS (anonymisierte Personenstammdaten, Qualifikationsdaten, Vormerkdaten, Auftragdienstgeberdaten sowie Betriebsdaten in Kärnten) für den Betrachtungszeitraum Jänner 2023 bis November 2024 herangezogen. Diese Daten wurden mit raumstrukturellen bzw. mobilitätsangebotsbezogenen Merkmalen (Fahrzeiten zwischen Wohn- und Arbeitsorten, Erreichbarkeitsmaße für unterschiedliche Verkehrsmodi (MIV, ÖV, Aktive Mobilität), ÖV-Versorgungsqualität, etc.) verschnitten, sowie die persönliche Ausstattung mit Mobilitätsmitteln (privater PKW, Führerschein B) von AMS-Kund*innen berücksichtigt.

    Es ist festzuhalten, dass Arbeitslosigkeit ein komplexes Phänomen darstellt. Weshalb und wie lange Personen arbeitslos sind, ist von einer Vielzahl an Faktoren abhängig. Im Rahmen der Studie wurde dementsprechend der jeweilige persönliche Kontext (Alter, Geschlecht, Bildung, Einkommen etc.) berücksichtigt und mit mobilitätsbezogenen Einflüssen (Infrastruktur, Angebote, Ausstattung etc.) kombiniert analysiert, mittels strukturerklärender sowie strukturentdeckender statistischer Verfahren.

    Die Ergebnisse zeigen, dass Mobilität einen bedeutenden Einfluss auf die (nachhaltige) Integration von arbeitslosen Personen in den Arbeitsmarkt hat. Personen ohne Führerschein oder privaten PKW sind im Durchschnitt länger arbeitslos, was unter anderem auf die Leistbarkeit von Mobilitätsmitteln zurückzuführen ist. Weiters spielt die Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen eine zentrale Rolle. Je mehr Arbeitsstätten innerhalb von 15-20 Minuten Autofahrt erreichbar sind, desto kürzer ist im Schnitt die Dauer der Arbeitslosigkeit. Auch das ÖV-Angebot beeinflusst die Dauer der Arbeitslosigkeit signifikant: Micro-ÖV-Angebote am Wohnort können die Dauer der Arbeitslosigkeit verkürzen, größere Entfernungen zur nächsten Haltestelle hingegen verlängern diese eher.

    Aus den Ergebnissen der Studie wurde eine Vielfalt an Handlungsempfehlungen zur Erreichung arbeitsmarkt- und verkehrspolitischer Zielsetzungen abgeleitet: Angesichts der schlechten Voraussetzungen für die Teilnahme am Arbeitsmarkt für Personen ohne Führerschein bzw. PKW ist die Bereitstellung eines leistungsfähigen ÖV-Systems unabdingbar. Betriebliches Mobilitätsmanagement wird als zentraler Baustein einer erleichterten Mobilität zu und von der Arbeit empfohlen. Kooperationen zwischen Gebietskörperschaften, Betrieben und anderen wirtschaftspolitischen Akteur*innen sind ein Schlüssel zur effizienten Identifikation von Bedarfen und ermöglichen es Synergiepotentiale zu heben. (…)“

    Erscheinungsjahr:
    2025
    Autor_in:
    Simhandl, Julia, Raffler, Clemens, Hackl, Roland, Doiber, Marlene
    Gruppe:
    AMS Forschungsberichte
  • Themen des AMS-Werkstattgespräches online am 9.12.2025 von 9.30 bis 11.30: „Prognose der Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung in Österreich für 2026“ & „Demografie und Arbeitskräfteknappheit".

    Datum:
    09.12.2025
    Ort:
    Online