Aus dem einleitenden Teil: „Das vorliegende AMS info fasst die wichtigsten Ergebnisse der Studie »Entwicklung des Wiener Arbeitsmarktes« dar, die vom Zentrum für Soziale Innovation (ZSI) und der KMU Forschung Austria im Auftrag des AMS Wien – Service für Unternehmen (SfU) durchgeführt und mit Jahresmitte 2026 abgeschlossen wurde, zusammen. Das SfU des AMS Wien und dessen Regionale Geschäftsstellen (RGS) sind eine wichtige Anlaufstelle für Unternehmen und betreuen diese insbesondere bei der Personalsuche und der Besetzung offener Stellen. Darüber hinaus berät das SfU bei der Personal- und Organisationsentwicklung und fördert die Weiterbildung von Arbeitskräften. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Personalsicherung, also der Unterstützung von Unternehmen beim Erhalt von Arbeitsplätzen in betrieblichen Krisenzeiten. Angesichts einer dynamischen und sich stark ausdifferenzierenden Wiener Wirtschaft steht das SfU vor der Aufgabe, seine Beratungskapazitäten und Beratungsschwerpunkte gezielt auf jene Branchen und Wiener Bezirke auszurichten, in denen Wachstum, Fachkräftemangel und Veränderungsdruck am stärksten ausgeprägt sind. Die Studie verfolgt daher zwei übergeordnete Ziele: Erstens sollen evidenzbasierte Erkenntnisse zur strukturellen Entwicklung des Wiener Arbeitsmarktes gewonnen werden, um die Ausrichtung des SfU in den einzelnen Wiener Bezirken passgenauer auf die lokalen Bedarfe und Wachstumsbranchen abstimmen zu können. Zweitens soll die Wahrnehmung des SfU durch migrantische Unternehmer:innen untersucht werden, um ihre Zurückhaltung bei der Inanspruchnahme von SfU-Leistungen besser zu verstehen und die Ansprache sowie Zusammenarbeit gezielt zu verbessern. (...)"
Publikations-Tipps aus der E-Library
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Green Jobs 2030+ in Österreich. Eine Diskussion möglicher Pfade anhand aktueller Trends und Studien (AMS report 188)
Weiterlesen zur Publikation Green Jobs 2030+ in Österreich. Eine Diskussion möglicher Pfade anhand aktueller Trends und Studien (AMS report 188)Aus dem einleitenden Teil: "Mit der Ökologisierung der Wirtschaft waren und sind seit rund 20, 25 Jahren Hoffnungen auf zusätzliches Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum verbunden, teils sehr optimistische Prognoserechnungen stützten diese Erwartungen. Rückblickend kann festgestellt werden, dass die Umweltwirtschaft im Vergleich zur Gesamtwirtschaft EU-weit sich durchaus positiv entwickelt hat – und dies besonders in den vergangenen Jahren seit 2020. Gleichzeitig wurden die Erwartungen in quantitatives Beschäftigungswachstum jedoch zurückgeschraubt, und die qualitative Veränderungsdynamik in Branchen und Berufen ist stärker in den Fokus gerückt – ein Aspekt, der ohnehin nicht einfach zu messen ist. Die von der Soll & Haberfellner Unternehmens- und Projektberatung im Auftrag der Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation (ABI) des AMS Österreich realisierte Studie diskutiert anhand aktueller Trends und Studien unter dem Fokus »Green Jobs 2030+« mögliche Pfade für Beruf und Beschäftigung in Österreich. (...)"
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Validierung von grünen Kompetenzen (AMS report 189)
Weiterlesen zur Publikation Validierung von grünen Kompetenzen (AMS report 189)Aus dem einleitenden Teil: "Die europäische Wirtschaft durchläuft einen tiefgreifenden Wandel hin zur Klimaneutralität. Diese Transformation lässt die Nachfrage nach Green Jobs massiv ansteigen und stellt die Fachkräftesicherung vor Herausforderungen. Um diesen Übergang erfolgreich zu gestalten, greifen klassische Aus- und Weiterbildungsangebote allein zu kurz. Ein zentraler strategischer Hebel liegt in der Validierung grüner Kompetenzen. Indem sie fachliche Potenziale sichtbar macht, die oft informell oder non-formal erworben wurden, unterstützt sie Betriebe gezielt dabei, ihren Fachkräftebedarf zu decken und ermöglicht qualifizierte Umstiege in nachhaltige Berufsfelder. Die vorliegende Studie, die vom Wiener Institut für Arbeitsmarkt- und Bildungsforschung (WIAB) im Auftrag der Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation (ABI) des AMS Österreich durchgeführt wurde, analysiert hierfür den Status quo in Österreich sowie europäische Good-Practice-Beispiele, um fundierte Handlungsempfehlungen für den heimischen Arbeitsmarkt – insbesondere für das AMS – abzuleiten. (...)"
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Inklusion von Menschen mit psychischen Erkrankungen am 1. Arbeitsmarkt (AMS report 190)
Weiterlesen zur Publikation Inklusion von Menschen mit psychischen Erkrankungen am 1. Arbeitsmarkt (AMS report 190)Aus dem einleitenden Teil: "Das Arbeitsmarktservice (AMS) Wien hat sich zum Ziel gesetzt, von europäischen Good-Practice-Beispielen, neuen Ansätzen und Innovationen im Bereich der Inklusion von Menschen mit psychischen Erkrankungen (nach ICD-11-Klassifikation) am 1. Arbeitsmarkt zu lernen. Das Forschungs- und Beratungsinstitut queraum. kultur- und sozialforschung wurde daher vom AMS Wien mit diesem Forschungsprojekt beauftragt, das zum Ziel hatte, entsprechende Beispiele zu recherchieren, aufzubereiten und daraus Handlungsempfehlungen auf verschiedenen Ebenen für das AMS Wien zu erarbeiten. Der vorliegende und kompakt gehaltene AMS report bietet eine Synthese der relevantesten Aspekte aus den drei Rechercheteilen dieser im Jahr 2025 realisierten Studie und den darin getroffenen Handlungsempfehlungen. (…)“
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Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Personen in Dänemark und Deutschland: Rückschlüsse für Österreich (AMS report 191)
Weiterlesen zur Publikation Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Personen in Dänemark und Deutschland: Rückschlüsse für Österreich (AMS report 191)Aus dem einleitenden Teil: "Die vorliegende Studie im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich, die vom sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitut EVACON umgesetzt wurde, verfolgt das Ziel, arbeitsmarktpolitische Strategien zur Integration geflüchteter Personen qualitativ vergleichend zu untersuchen. Dazu werden zwei Länder herangezogen, die in den vergangenen Jahren durch unterschiedliche integrationspolitische Schwerpunktsetzungen und teils innovative Maßnahmen aufgefallen sind: Dänemark und Deutschland. Dänemark verfolgt seit rund einem Jahrzehnt eine klare Work-First-Strategie, während Deutschland stärker auf »Sprache zuerst« setzt. Ausgehend von einer systematischen Analyse sollen jene Faktoren identifiziert werden, die zur Erklärung von Erfolgen, Grenzen und Zielkonflikten der jeweiligen Modelle beitragen und als transferfähige Impulse für die österreichische Arbeitsmarktpolitik dienen können. Österreich ist dabei nicht Untersuchungsgegenstand, sondern Adressat des gewonnenen Transferwissens. Der Vergleich dient dabei nicht der normativen Bewertung der Länder, sondern der analytischen Herausarbeitung von Steuerungslogiken, Wirkmechanismen und übertragbaren Handlungsansätzen. (...)"
News
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Erscheinungsjahr:2026Autor_in:Tschank, Juliet; Petzlberger, Karin ; Lamura, Maddalena; Enichlmair, Christina; Neuhuber, Tatjana; Heckl-Marolz, EvaGruppe:AMS infos
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Die New-Skills-Gespräche des AMS werden im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich vom Österreichischen Institut für Berufsbildungsforschung (öibf; www.oeibf.at) gemeinsam mit dem Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw; www.ibw.at) umgesetzt. ExpertInnen aus Wirtschaft, Bildungswesen, Politik und aus den Interessenvertretungen wie auch ExpertInnen aus der Grundlagen- bzw. der angewandten Forschung und Entwicklung geben im Zuge der New-Skills-Gespräche lebendige Einblicke in die vielen Facetten einer sich rasch ändernden und mit Schlagworten wie Industrie 4.0 oder Digitalisierung umrissenen Bildungs- und Arbeitswelt. Die mit dem Jahr 2017 beginnenden New-Skills-Gespräche haben es sich zum Ziel gesetzt, die breite Öffentlichkeit wie auch die verschiedenen Fachöffentlichkeiten mit einschlägigen aus der Forschung gewonnenen Informationen und ebenso sehr mit konkreten Empfehlungen für die berufliche Aus- und Weiterbildung – sei diese nun im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Qualifizierungsmaßnahmen oder in den verschiedensten Branchenkontexten der Privatwirtschaft organisiert, im berufsbildenden wie im allgemeinbildenden Schulwesen, in der Bildungs- und Berufsberatung u.v.m. verankert – zu unterstützen.
Erscheinungsjahr:2026Autor_in:Pfeiffer, Sabine (InterviewGruppe:AMS infos, AMS New Skills -
Aus dem einleitenden Teil: "Die Arbeitsplatznahe Qualifizierung (AQUA) ist ein bewährtes Förderinstrument des Arbeitsmarktservice (AMS), das arbeitslose Personen durch die Kombination aus theoretischer Ausbildung und betrieblicher Praxis für den Arbeitsmarkt qualifiziert. Gleichzeitig unterstützt AQUA Unternehmen bei der Deckung ihres Fachkräftebedarfs. Ziel der vorliegenden Studie war es, Stärken und Schwächen der Umsetzung von AQUA im Burgenland zu analysieren und daraus Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Förderinstruments abzuleiten. (...)"
Erscheinungsjahr:2026Autor_in:Weber, FriederikeGruppe:AMS Forschungsberichte -
Ziel der vorliegenden Bestandsaufnahme ist es, mittels Aufbereitung von Zahlen, Daten und Fakten sichtbar zu machen, wie sich Geschlechterverhältnisse im Kontext der Anwendung und Gestaltung von Künstlicher Intelligenz in Österreich darstellen.
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She goes AI ist die nationale Initiative der Bundesregierung zur Stärkung von Frauen in der Künstlichen Intelligenz. Wir eröffnen Frauen neue Wege in KI. Entdecken Sie vielfältige Angebote und engagieren Sie sich im Netzwerk She goes AI Connect für eine faire, inklusive KI-Zukunft in Österreich.