Aus dem einleitenden Teil: "Die vorliegende Studie im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich, die vom sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitut EVACON umgesetzt wurde, verfolgt das Ziel, arbeitsmarktpolitische Strategien zur Integration geflüchteter Personen qualitativ vergleichend zu untersuchen. Dazu werden zwei Länder herangezogen, die in den vergangenen Jahren durch unterschiedliche integrationspolitische Schwerpunktsetzungen und teils innovative Maßnahmen aufgefallen sind: Dänemark und Deutschland. Dänemark verfolgt seit rund einem Jahrzehnt eine klare Work-First-Strategie, während Deutschland stärker auf »Sprache zuerst« setzt. Ausgehend von einer systematischen Analyse sollen jene Faktoren identifiziert werden, die zur Erklärung von Erfolgen, Grenzen und Zielkonflikten der jeweiligen Modelle beitragen und als transferfähige Impulse für die österreichische Arbeitsmarktpolitik dienen können. Österreich ist dabei nicht Untersuchungsgegenstand, sondern Adressat des gewonnenen Transferwissens. Der Vergleich dient dabei nicht der normativen Bewertung der Länder, sondern der analytischen Herausarbeitung von Steuerungslogiken, Wirkmechanismen und übertragbaren Handlungsansätzen. (...)"
Publikations-Tipps aus der E-Library
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Nachlese zum 4. Berufsbildungs-Jour-Fixe »Competences at Risk?« am 14. April 2026 am WIFO in Wien (FokusInfo 303)
Weiterlesen zur Publikation Nachlese zum 4. Berufsbildungs-Jour-Fixe »Competences at Risk?« am 14. April 2026 am WIFO in Wien (FokusInfo 303)Aus dem einleitenden Teil: "Beim 4. Berufsbildungs-Jour Fixe von WIFO, ibw, L&R Sozialforschung und öibf am 14. April 2026 in Wien standen die Kompetenzen von Lehrlingen in Österreich unter dem Titel »Competences at Risk?« zur Diskussion. Den Ausgangspunkt bildete dabei ein scheinbarer Widerspruch: Einerseits berichten Betriebe zunehmend von sinkenden Einstiegskompetenzen und wachsenden Herausforderungen in der Dualen Lehrausbildung, andererseits erzielen österreichische Lehrlinge bei internationalen Berufswettbewerben regelmäßig Spitzenplätze. Die Beiträge der Veranstaltung zeichneten ein differenziertes Bild. Deutlich wurde, dass sich Probleme und Erfolge stark nach Berufsgruppen, sozialen Voraussetzungen und institutionellen Rahmenbedingungen unterscheiden. Die Arbeitsmarktforscherin Andrea Egger (Evacon) skizziert im vorliegenden FokusInfo die wichtigsten Diskussionspunkte dieses 4. Berufsbildungs-Jour-Fixe. (...)"
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Das Erasmus+ Projekt ELEVATE zur Fachkräftebindung in KMUs – www.elevate-project.eu (FokusInfo 304)
Weiterlesen zur Publikation Das Erasmus+ Projekt ELEVATE zur Fachkräftebindung in KMUs – www.elevate-project.eu (FokusInfo 304)Aus dem einleitenden Teil: "Der Fachkräftemangel stellt eine Herausforderung für europäische Unternehmen dar, und zwar im Besonderen auch für KMUs. Das von der Europäischen Union via Erasmus+ geförderte Projekt ELEVATE – Levering Potentials against Shortage of Skilled Workforce of SMEs in Europe entwickelte innovative Ansätze und Instrumente, um die individuellen Potenziale der Betriebe für geeignete Maß nahmen zur Fachkräftebindung aufzuzeigen. Schwerpunk te des Projektes waren die Beschäftigung bzw. die Personalentwicklung von Frauen, älteren Arbeitnehmer:innen, Migrant:innen sowie von gering- und unqualifizierten Personen. Das Projekt stellt den KMUs einen so genannten »Online Potential Scanner« und spezielle Strategie-Workshops zur Verfügung, um konkrete Handlungsstrategien im Personalbereich entwickeln zu können. Im Interview mit Gabriele Schmied von Evacon erläutern Michael Schwaiger und Georg Müllner vom Verein Auxilium, dem österreichischen ELEVATE-Projektpartner, dieses Projekt. (…)“
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Christian Mayer, Projektmanager in der oberösterreichischen Standortagentur Business Upper Austria, im Gespräch zur aktuellen Studie »Zukunftskompetenzen im Fokus – Wie fit sind Oberösterreichs Unternehmen für den Wandel?« (FokusInfo 305)
Weiterlesen zur Publikation Christian Mayer, Projektmanager in der oberösterreichischen Standortagentur Business Upper Austria, im Gespräch zur aktuellen Studie »Zukunftskompetenzen im Fokus – Wie fit sind Oberösterreichs Unternehmen für den Wandel?« (FokusInfo 305)Aus dem einleitenden Teil: "Um die Wettbewerbsfähigkeit der oberösterreichischen Unternehmen zu erhalten, sind bei Entwicklungen wie dem zunehmenden Einsatz Künstlicher Intelligenz, den Anforderungen an Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sowie dem demographischen Wandel neue Kompetenzen und Transformationsprozesse gefordert. Die Bereitschaft zur Veränderung bei Unternehmen und Beschäftigten ist dabei ein wesentlicher Faktor. Eine aktuelle Studie mit dem Titel »Zukunftskompetenzen im Fokus – Wie fit sind Oberösterreichs Unternehmen für den Wandel?«, die vom Österreichischen Institut für Berufsbildungsforschung (öibf) umgesetzt und 2026 publiziert wurde, untersucht, welche die wichtigsten Zukunftskompetenzen sind, wobei auch der Aspekt, wie vorbereitet die Unternehmen dabei in Bezug auf den Wandel sind, eine maßgebliche Rolle spielt. Dabei liegen Einschätzungen von Unternehmems- und Betriebsratsvertretungen erstaunlich oft nah beisammen, wie Christian Mayer von der Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH, dem Auftraggeber dieser Studie, im Gespräch mit Gabriele Schmied (Evacon) berichtet. (...)"
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Gemeinsam statt nebeneinander: Wie das EU-Projekt TEAMCARE die interprofessionelle Zusammenarbeit im Gesundheits- und Sozialbereich voranbringt – www.projectteamcare.eu (FokusInfo 306)
Weiterlesen zur Publikation Gemeinsam statt nebeneinander: Wie das EU-Projekt TEAMCARE die interprofessionelle Zusammenarbeit im Gesundheits- und Sozialbereich voranbringt – www.projectteamcare.eu (FokusInfo 306)Aus dem einleitenden Teil: "Die europäischen Gesundheits- und Sozialsysteme stehen vor einem tiefgreifenden Wandel: Eine kontinuierlich alternde Bevölkerung und steigende Kosten verlangen nach neuen, gemeinschaftsbasierten Versorgungsmodellen, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Das von der EU geförderte Erasmus+ Projekt TEAMCARE mit einer Laufzeit von Oktober 2023 bis September 2026 setzt genau an dieser Schnittstelle an und forciert einerseits die berufsübergreifende Zusammenarbeit in so genannten »Community-based Interprofessional Teams« (CBITs) sowie andererseits auch die nutzerorientierte Versorgung durch das Konzept einer »Person-centred Care«. Im folgenden Interview mit der Redaktion AMS-Forschungsnetzwerk spricht Seema Akbar, die für das Wiener Institut für Arbeitsmarkt- und Bildungsforschung (WIAB) als Qualitäts- und Projektmanagerin maßgeblich am Projekt mitgewirkt hat, über die Hintergründe, die Entwicklung des EU-weiten Curriculums, die Praxiserfahrungen aus den beteiligten europäischen Partnerländern sowie die Bedeutung der Projektergebnisse für Österreich. (...)"
News
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Der aktuelle WIFO Research Brief setzt sich mit den Lehren aus der Sommerdürre 2026 in Österreich auseinander.
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Webtipp: Working Papers der Arbeitssoziologie Sabine Pfeiffer
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Erscheinungsjahr:2026Autor_in:Liebeswar, Claudia; Dürr, Agnes; Egger, AndreaGruppe:AMS reports, AMS Forschungsberichte
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Aus dem einleitenden Teil: "Die europäischen Gesundheits- und Sozialsysteme stehen vor einem tiefgreifenden Wandel: Eine kontinuierlich alternde Bevölkerung und steigende Kosten verlangen nach neuen, gemeinschaftsbasierten Versorgungsmodellen, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Das von der EU geförderte Erasmus+ Projekt TEAMCARE mit einer Laufzeit von Oktober 2023 bis September 2026 setzt genau an dieser Schnittstelle an und forciert einerseits die berufsübergreifende Zusammenarbeit in so genannten »Community-based Interprofessional Teams« (CBITs) sowie andererseits auch die nutzerorientierte Versorgung durch das Konzept einer »Person-centred Care«. Im folgenden Interview mit der Redaktion AMS-Forschungsnetzwerk spricht Seema Akbar, die für das Wiener Institut für Arbeitsmarkt- und Bildungsforschung (WIAB) als Qualitäts- und Projektmanagerin maßgeblich am Projekt mitgewirkt hat, über die Hintergründe, die Entwicklung des EU-weiten Curriculums, die Praxiserfahrungen aus den beteiligten europäischen Partnerländern sowie die Bedeutung der Projektergebnisse für Österreich. (...)"
Erscheinungsjahr:2026Autor_in:Akbar, Seema (Interview)Gruppe:AMS FokusInfo -
Aus dem einleitenden Teil: "Die Zuverdienstmöglichkeiten von arbeitslosen Personen wurden ab 1.1.2026 eingeschränkt, Arbeitsuchende dürfen nur noch in Ausnahmefällen geringfügig dazuverdienen. Ende November 2025 bezogen 332.888 Personen Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe, 27.631 davon waren gleichzeitig geringfügig beschäftigt. Bis Ende Mai 2026 nahmen rund 10.300 dieser Personen mit geringfügigem Zuverdienst eine vollversicherungspflichtige Beschäftigung auf, knapp 4.000 davon bei denjenigen Unternehmen, die diese Mitarbeitenden zuvor bereits geringfügig beschäftigt hatten. „Auch schon vor den Änderungen beim geringfügigen Zuverdienst gab es Personen, die aus einem geringfügigen in ein vollversichertes Dienstverhältnis gewechselt sind. Dass bis Ende Mai 2026 um rund 1.200 Personen mit geringfügigem Zuverdienst mehr in eine vollversicherte Beschäftigung gewechselt sind als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, davon rund 650 mehr beim selben Dienstgeber, ist als erster merkbarer Erfolg der Reform zu werten. Ob das Hauptziel der Reform erreicht wurde, nämlich eine spürbare Verkürzung der Verweildauer in Arbeitslosigkeit, können wir heute noch nicht beurteilen. Das wird erst 2027 möglich sein“, so AMS-Vorstandsvorsitzender Johannes Kopf. (...)"
Erscheinungsjahr:2026Autor_in:Auer, Eva; Mlakić, VinkaGruppe:AMS Spezialthema zum Arbeitsmarkt