Aus dem einleitenden Teil: "Künstliche Intelligenz (KI) gilt mittlerweile als ein zentrales Element der digitalen Transformation im Gesundheitswesen Europas. Während mediale Debatten häufig von spektakulären Technologien und Einzelfällen geprägt sind, rücken aus arbeitsmarktpolitischer Perspektive andere Fragen in den Vordergrund: Wie verändern KI-Systeme Arbeitsprozesse, Tätigkeitsprofile und Organisationsstrukturen in Gesundheitseinrichtungen? Welche neuen Qualifikationsanforderungen entstehen, und welche Implikationen ergeben sich daraus für Berufsinformation, Berufsberatung sowie Aus- und Weiterbildung? Die internationale Literatur und aktuelle europäische Studien zeichnen dabei ein relativ konsistentes Bild: KI ersetzt in den meisten Gesundheitsberufen Fachkräfte nicht, sondern wirkt vor allem als Unterstützungstechnologie, die Routinetätigkeiten teilweise übernimmt, neue Bewertungs- und Koordinationsaufgaben schafft und damit berufliche Tätigkeitsprofile verschiebt. Diese Veränderungen betreffen unterschiedliche Berufsgruppen – von Pflege und Medizin über Verwaltungs- und Managementfunktionen bis hin zu neuen Schnittstellenrollen im Bereich von Datenmanagement und KI-Governance. Der vorliegende Beitrag skizziert anhand rezenter Studien zentrale Einsatzfelder von KI im Gesundheitswesen, typische Logiken der KI-Integration, die daraus resultierenden Veränderungen von Aufgabenprofilen und Berufen sowie neue berufliche Kompetenzfelder und daraus resultierende Qualifizierungsbedarfe. (…)“
Publikations-Tipps aus der E-Library
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Soziale Unternehmen im Gespräch. Eine Gesprächsserie des AMS Österreich 2024 bis 2026 mit einem Fokus auf kreislaufwirtschaftliche Beschäftigungsmodelle (AMS report 186)
Weiterlesen zur Publikation Soziale Unternehmen im Gespräch. Eine Gesprächsserie des AMS Österreich 2024 bis 2026 mit einem Fokus auf kreislaufwirtschaftliche Beschäftigungsmodelle (AMS report 186)Aus dem einleitenden Teil: "Im vorliegenden Sammelband kommen leitende Vertreter:innen von Sozialen Unternehmen des so genannten »Dritten Sektors«, also Unternehmen der heimischen Sozialwirtschaft, zu Wort, die in enger Kooperation mit den AMS-Landesorganisationen in den einzelnen Bundesländern im Rahmen verschiedenster Projekte Menschen beim beruflichen (Wieder-)Einstieg mittels Beratung, Qualifizierung und (u.a. vom AMS geförderter) Beschäftigung (Stichwort: 2. Arbeitsmarkt) unterstützen. Dabei liegt ein spezieller Fokus auf der Darstellung von aktuellen beruflichen Anforderungen wie auch facheinschlägigen Geschäftsmodellen, die sowohl die Berufs- und Qualifikationsprofile der in den Sozialen Unternehmen tätigen Mitarbeiter:innen als auch die an die Transitarbeitskräfte gestellten Anforderungen (Arbeitsinhalte, sozialpädagogische Inhalte usw.) formen, beeinflussen und verändern. Hierbei wurden im Rahmen der Gespräche im Besonderen jene beruflichen Tätigkeiten, die kreislaufwirtschaftlichen Geschäftsmodellen zugeordnet werden können, in den Blick genommen. Und gerade hierbei zeigt sich, in welch großem Ausmaß Soziale Unternehmen in Kooperation mit der Arbeitsmarktpolitik einen Beitrag zur Umsetzung relevanter Aktivitäten im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung (Stichwort: Ökologisierung) wie auch zu einer von allen in den Sozialen Unternehmen beschäftigten Personen als sinnvoll und wertvoll erachteten beruflichen Tätigkeit leisten könn(t)en. (…)“
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Inklusion von Menschen mit psychischen Erkrankungen am 1. Arbeitsmarkt (AMS report 190)
Weiterlesen zur Publikation Inklusion von Menschen mit psychischen Erkrankungen am 1. Arbeitsmarkt (AMS report 190)Aus dem einleitenden Teil: "Das Arbeitsmarktservice (AMS) Wien hat sich zum Ziel gesetzt, von europäischen Good-Practice-Beispielen, neuen Ansätzen und Innovationen im Bereich der Inklusion von Menschen mit psychischen Erkrankungen (nach ICD-11-Klassifikation) am 1. Arbeitsmarkt zu lernen. Das Forschungs- und Beratungsinstitut queraum. kultur- und sozialforschung wurde daher vom AMS Wien mit diesem Forschungsprojekt beauftragt, das zum Ziel hatte, entsprechende Beispiele zu recherchieren, aufzubereiten und daraus Handlungsempfehlungen auf verschiedenen Ebenen für das AMS Wien zu erarbeiten. Der vorliegende und kompakt gehaltene AMS report bietet eine Synthese der relevantesten Aspekte aus den drei Rechercheteilen dieser im Jahr 2025 realisierten Studie und den darin getroffenen Handlungsempfehlungen. (…)“
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Begleitende Evaluation »Schritt für Schritt« (AMS info 796)
Weiterlesen zur Publikation Begleitende Evaluation »Schritt für Schritt« (AMS info 796)Aus dem einleitenden Teil: "Die vorliegende Studie der prospect Unternehmensberatung GmbH1 im Auftrag der Landesgeschäftsstelle des AMS Wien fasst die Ergebnisse des Pilotprojektes »Schritt für Schritt« zusammen. Dieses Pilotprojekt wurde von Caritas, FAB und Volkshilfe Wien im Auftrag des AMS Wien zwischen dem 1. Jänner 2023 und dem 31. Dezember 2025 umgesetzt. Mit 1. Jänner 2026 wurde »Schritt für Schritt« in das Regelangebot des AMS Wien übernommen. Zielgruppe des Pilotprojektes waren arbeitslos vorgemerkte Personen, deren Netto-Arbeitslosigkeit zumindest fünf Jahre betrug. Vorrangige Ziele des Pilotprojektes waren einerseits die umfassende Abklärung der Hintergründe für die lange Dauer der Arbeitslosigkeit und andererseits die Aufnahme einer nachhaltigen Beschäftigung. Das vorliegende AMS info fasst zentrale Ergebnisse dieser Evaluierung zusammen. (…)“
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Künstliche Intelligenz und Arbeitsmarkt: Zwischen Produktivitätspotenzial und Umsetzungsbarrieren (AMS info 793)
Weiterlesen zur Publikation Künstliche Intelligenz und Arbeitsmarkt: Zwischen Produktivitätspotenzial und Umsetzungsbarrieren (AMS info 793)Aus dem einleitenden Teil: "Das OECD-Programm »Artificial Intelligence in Work, Innovation, Productivity and Skills (AI-WIPS)« untersucht systematisch, wie sich Künstliche Intelligenz in den genannten Bereichen Arbeit, Innovation, Produktivität und Kompetenzen auswirkt. Es liefert damit eine evidenzbasierte Grundlage für politische Entscheidungen. Es wurde von Deutschland in Zusammenarbeit mit der OECD mit dem Ziel ins Leben gerufen, die wirtschaftlichen Potenziale von Künstlicher Intelligenz zu nutzen und gleichzeitig soziale Risiken zu adressieren. Eine internationale Konferenz im Rahmen des Programmes fand online von 30. März bis 1. April 2026 statt und brachte politische Entscheidungsträger:innen, Forscher:innen, KI-Praktiker:innen aus Unternehmen und Arbeitnehmer:innenvertreter:innen zusammen, um zentrale Fragen zu den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Wirtschaft und Gesellschaft zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen dabei aktuelle Forschungsergebnisse zu den Folgen von KI für Arbeit und Beschäftigung, zu ersten Hinweisen auf Produktivitätsgewinne durch den Einsatz von KI in Unternehmen und zu Wettbewerbsdynamiken. Dabei wurden auch sozialpolitische Themen, die sich durch die steigende Verwendung von KI ergeben, aufgegriffen. Im vorliegenden AMS info fasst die Arbeitsmarktforscherin Andrea Egger von Evacon die wesentlichen Inhalte der Konferenz zusammen und leitet mögliche arbeitsmarktpolitische Implikationen daraus ab. (...)"
News
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Erscheinungsjahr:2026Autor_in:Haberfellner, Regina; Sturm, RenéGruppe:AMS infos
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Inhalt:
1) Gestiegene Inflation als Risiko für die zaghafte Konjunkturerholung. 2) Arbeitsmarktentwicklung auf einen Blick. 3) Beschäftigung nach Branchen. 4) Arbeitslosigkeit. 5) Arbeitskräfteangebot.6) Vergleich mit der letzten Quartalsprognose.
Erscheinungsjahr:2026Autor_in:Alteneder, Wolfgang; Gamper, Jutta; Schwingsmehl, MichaelGruppe:AMS Arbeitsmarktprognosen -
Aus dem einleitenden Teil: "Mit der Ökologisierung der Wirtschaft waren und sind seit rund 20, 25 Jahren Hoffnungen auf zusätzliches Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum verbunden, teils sehr optimistische Prognoserechnungen stützten diese Erwartungen. Rückblickend kann festgestellt werden, dass die Umweltwirtschaft im Vergleich zur Gesamtwirtschaft EU-weit sich durchaus positiv entwickelt hat – und dies besonders in den vergangenen Jahren seit 2020. Gleichzeitig wurden die Erwartungen in quantitatives Beschäftigungswachstum jedoch zurückgeschraubt, und die qualitative Veränderungsdynamik in Branchen und Berufen ist stärker in den Fokus gerückt – ein Aspekt, der ohnehin nicht einfach zu messen ist. Die von der Soll & Haberfellner Unternehmens- und Projektberatung im Auftrag der Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation (ABI) des AMS Österreich realisierte Studie diskutiert anhand aktueller Trends und Studien unter dem Fokus »Green Jobs 2030+« mögliche Pfade für Beruf und Beschäftigung in Österreich. Das vorliegende AMS info skizziert einige zentrale Aspekte dieser Studie, die als AMS report 188 in der E-Library des AMS-Forschungsnetzwerkes downgeloadet werden kann (…)“
Erscheinungsjahr:2026Autor_in:Haberfellner, Regina; Sturm, RenéGruppe:AMS infos -
Aus dem einleitenden Teil: "Die Umsetzung einer leistungsstarken Bildungs- und Berufsberatung für alle Bevölkerungsgruppen in Österreich stellt eine der zentralen Aufgaben des AMS und seiner BerufsInfoZentren (BIZ) dar. Dies schließt im Besonderen auch SchülerInnen und MaturantInnen, grundsätzlich an einer hochschulischen Aus- und / oder Weiterbildung interessierte Personen genauso wie die am Arbeitsmarkt quantitativ stark wachsende Gruppe der HochschulabsolventInnen mit ein. Sowohl im Rahmen des Projektes »Jobchancen Studium« als auch im Rahmen des AMS-Berufslexikons leistet hier die Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation / ABI des AMS Österreich eine laufende Informationstätigkeit, die sich sowohl an MultiplikatorInnen bzw. ExpertInnen als auch direkt an die Ratsuchenden selbst wendet. Das vorliegende AMS info erläutert einige wichtige Trends und Entwicklungen im Hinblick auf Beruf und Beschäftigung von AbsolventInnen ingenieurwissenschaftlicher Hochschulausbildungen am Beispiel der Kreislaufwirtschaft bzw. des Circular Engineerings. (...)"
Erscheinungsjahr:2026Autor_in:AMS/ABI (Red.)Gruppe:AMS infos, AMS Jobchancen Studium -
Die New-Skills-Gespräche des AMS werden im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich vom Österreichischen Institut für Berufsbildungsforschung (öibf; www.oeibf.at) gemeinsam mit dem Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw; www.ibw.at) umgesetzt. ExpertInnen aus Wirtschaft, Bildungswesen, Politik und aus den Interessenvertretungen wie auch ExpertInnen aus der Grundlagen- bzw. der angewandten Forschung und Entwicklung geben im Zuge der New-Skills-Gespräche lebendige Einblicke in die vielen Facetten einer sich rasch ändernden und mit Schlagworten wie Industrie 4.0 oder Digitalisierung umrissenen Bildungs- und Arbeitswelt. Die mit dem Jahr 2017 beginnenden New-Skills-Gespräche haben es sich zum Ziel gesetzt, die breite Öffentlichkeit wie auch die verschiedenen Fachöffentlichkeiten mit einschlägigen aus der Forschung gewonnenen Informationen und ebenso sehr mit konkreten Empfehlungen für die berufliche Aus- und Weiterbildung – sei diese nun im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Qualifizierungsmaßnahmen oder in den verschiedensten Branchenkontexten der Privatwirtschaft organisiert, im berufsbildenden wie im allgemeinbildenden Schulwesen, in der Bildungs- und Berufsberatung u.v.m. verankert – zu unterstützen.
Erscheinungsjahr:2026Autor_in:Schell, Katharina (Interview)Gruppe:AMS infos, AMS New Skills