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Publikations-Tipps aus der E-Library

Stöbern Sie durch unsere Empfehlungen und entdecken Sie neue Dinge, die Ihnen gefallen könnten!

  • Beruf, Bildung und Arbeitsmarkt - Bericht 2025 des AMS zum Kernprozess 3

    Der Kernprozess 3 (KP3) des AMS Österreich informiert Personen, Institutionen und die Öffentlichkeit über die Entwicklung des Arbeitsmarktes und die Berufswelt.

    Aus dem Vorwort: "Das AMS verbindet Mensch und Arbeit. Damit sich Arbeitsuchende und Unternehmen finden können, muss der Arbeitsmarkt transparent sein. Beide Seiten, Arbeitgeber_innen und Arbeitnehmer_innen, brauchen einheitliche Begriffe und Informationen. Der Kernprozess 3 des AMS übernimmt die anspruchsvolle Aufgabe, dieses einheitliche Verständnis zu schaffen und Wissen über den Arbeitsmarkt und die Berufswelt zu verbreiten.

    Als Basis liefert die Arbeitsmarktbeobachtung das Wissen um Quantitäten – aufbereitet als Datenbank. Dieses Wissen wird in der Arbeitsmarktforschung analysiert, diskutiert und in Evidenzen für strategische Entscheidungen umgewandelt. Die Ergebnisse aus Statistik und Forschung stehen aber nicht nur in Berichtsform zur Verfügung, sondern fließen auch in berufskundliche Materialien ein und stehen dadurch in aufbereiteter und systematisch durchsuchbarer Form AMS-Mitarbeiter_innen, Kund_innen und der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.

    Als ein wichtiges Beispiel sei hier das Berufsinformationssystem (BIS) genannt: Mehr als 17.000 Berufsbezeichnungen und etwa 25.000 Kompetenzbezeichnungen ermöglichen die moderne, passgenaue Jobvermittlung des AMS – das sogenannte „Kompetenzmatching“.

    Vielen Jugendlichen und Erwachsenen fällt es schwer, aus der Fülle des Print- und online-Angebots die für sie relevanten Informationen zu filtern und zu interpretieren.

    Ihnen wird in 73 BerufsInfoZentren (BIZ) von rund 200 speziell ausgebildeten BIZ-Berater_innen flächendeckend und anbieterneutral Arbeitsmarkt-, Berufs- und Bildungsinformation sowie Berufs- und Bildungsberatung angeboten – natürlich ebenfalls kostenlos. Die BIZ-Berater_innen verfügen über umfangreiches Wissen über Berufe sowie Aus- und Weiterbildungen und über Expertise über den (regionalen) Arbeitsmarkt. Sie unterstützen Jugendliche und Erwachsene bei nachhaltigen Karriereentscheidungen und beugen damit fragmentierten Berufs- und Bildungsbiografien vor.

    Eine wichtige Hilfestellung beim Übergang von der Erstausbildung ins Erwerbsleben erhalten viele Jugendliche bereits im Rahmen von BIZ-Schulklassenworkshops. Erwachsene werden bei Um- und Neuorientierung oder einer Weiterbildungsentscheidung begleitet, damit sie sich beruflich weiterentwickeln und ihre Chancen am Arbeitsmarkt wahren können. (...)"

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  • Integrationserfahrungen von Geflüchteten in Österreich (AMS info 771)

    AMS info 771: Integrationserfahrungen von Geflüchteten in Österreich

    Aus dem einleitenden Teil: "Der vorliegende Bericht präsentiert die Ergebnisse des Forschungsprojektes FIMAS reCOV, das die Integrationsprozesse von Geflüchteten in Österreich untersucht. Im Fokus stehen die Integrationsentwicklungen der Ankunftskohorte 2014–2018, bestehend aus Asylberechtigten und subsidiär Schutzberechtigten, die in diesem Zeitraum aus den Hauptherkunftsländern Syrien, Afghanistan, Irak und Iran nach Österreich geflüchtet sind. Die Analyse basiert auf den Umfrage-Daten von fünf Erhebungswellen der FIMAS-Längsschnittstudie, die in den Jahren 2018 bis 2024 durchgeführt wurde (insgesamt über 9.800 Befragungen von Geflüchteten). (...)"

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  • Befragung langzeitbeschäftigungsloser Personen in Oberösterreich (AMS info 773)

    AMS info 773: Befragung langzeitbeschäftigungsloser Personen in Oberösterreich

    Aus dem einleitenden Teil: "Die Arbeiterkammer Oberösterreich und die Wirtschaftskammer Oberösterreich beauftragten in Kooperation mit dem AMS Oberösterreich das Institut für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung am öibf (IBE) mit einer Befragung langzeitbeschäftigungsloser Personen in Oberösterreich. Ziel war es, ein klares Bild dieser Gruppe zu erhalten, da diese ein bedeutendes Arbeitskräftepotenzial birgt und die Personen dieser Gruppe aufgrund ihrer langen Jobsuche fundierte Einblicke in Erfahrungen mit der Arbeitsuche geben können. Die Ergebnisse dieser mit Jahresbeginn 2025 finalisierten Studie sollen bei der Ableitung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen helfen. (...)"

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  • Produktionsarbeit in Österreich: Ein Ausblick auf Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und Beschäftigung« – Sebastian Schlund von der TU Wien zur aktuellen Panelbefragung »Made in Austria: Produktionsarbeit in Österreich«

    AMS FokusInfo 289 - Produktionsarbeit in Österreich: Ein Ausblick auf Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und Beschäftigung« – Sebastian Schlund von der TU Wien zur aktuellen Panelbefragung »Made in Austria: Produktionsarbeit in Österreich«

    Aus dem einleitenden Teil: „(…) Die siebte Auflage der Panelbefragung »Made in Austria: Produktionsarbeit in Österreich« (Befragungsjahr: 2025) zeigt ein deutlich eingetrübtes Stimmungsbild in der heimischen Industrie. Während die Einschätzungen zur Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Produktionsstandorte auf ein Rekordtief fallen, bleibt die Selbsteinschätzung der Innovationskraft auf hohem Niveau. Was das für die potenzielle Entwicklung der Beschäftigungszahlen bedeutet und welche Details die Erhebung in Bezug auf Kreislaufwirtschaft liefert, bespricht die Arbeitsmarktforscherin Andrea Egger (EVACON) mit Studienleiter Sebastian Schlund von der Technischen Universität Wien. (...)"

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News

  • Aus dem einleitenden Teil: "Wir evaluieren ein 2020 in Österreich eingeführtes Jobgarantieprogramm (Modellprojekts Arbeitsplatzgarantie Marienthal (MAGMA)). Unsere Evaluierung basiert auf drei Ansätzen: einer paarweisen Zufallszuordnung, einem vorregistrierten synthetischen Kontrollvergleich auf Gemeindeebene und einem Vergleich mit Personen in Kontrollgemeinden. Dies ermöglicht uns, direkte Effekte, Erwartungseffekte und Spillover-Effekte zu identifizieren.

    Wir stellen fest, dass die Programmteilnahme positive Auswirkungen auf das wirtschaftliche und nicht-wirtschaftliche Wohlergehen der Teilnehmer_innen hat, jedoch nicht auf die körperliche Gesundheit oder ökonomische Präferenzen. Auf Gemeindeebene finden wir eine deutliche Verringerung der Langzeitarbeitslosigkeit und keine negativen Spillover-Effekte auf die Beschäftigung. Es gibt positive Erwartungseffekte in Bezug auf das subjektive Wohlbefinden, den sozialen Status und die soziale Integration bereits vor Programmteilnahme.

    Im Verlauf der dreieinhalbjährigen Laufzeit von MAGMA verbrachten anspruchsberechtigte Personen im Durchschnitt 555 Tage mehr in Beschäftigung. Dieser Zuwachs ist nicht ausschließlich auf die direkte Bereitstellung im Rahmen geförderter Arbeitsplätze zurückzuführen, sondern auch auf einen Anstieg der ungeförderten Beschäftigung um 17 Prozent sowie eine Verdoppelung der Tage in selbständiger Erwerbstätigkeit.

    Das Programm führte kurzfristig zu einem Anstieg der direkten Kosten für das AMS. Diese erhöhten Ausgaben wurden jedoch im weiteren Verlauf zunehmend durch verstärkte Übergänge in ungeförderte Beschäftigung kompensiert, wodurch die Kosten nach den ersten 18 Monaten wieder zurückgingen. Der temporäre Anstieg der monatlichen Ausgaben pro Person wurde durch die gestiegenen Einkommen der Teilnehmer_innen weitgehend ausgeglichen. Das Programm kann finanziell als Erfolg gewertet werden, wenn der gesellschaftlich zugemessene Wert der (erheblichen) Verbesserung der Lebenssituation der Teilnehmenden die (geringen) Nettokosten von 102 Euro pro Person und Monat übersteigt.

    Mögliche unbeabsichtigte Effekte einer Jobgarantie umfassen Anreizwirkungen, etwa eine verringerte Jobsuche, sowie Gleichgewichtseffekte, wie die Verdrängung anderer Arbeitsplätze. Wir analysieren diese Mechanismen, finden jedoch keine empirischen Belege für ihr Auftreten. (...)"

    Erscheinungsjahr:
    2026
    Autor_in:
    Kasy, Maximilian, Lehner, Lukas
    Gruppe:
    AMS Forschungsberichte
  • Am 22.4.2026 findet in Wien die EPALE und Erasmus+ Erwachsenenbildung Konferenz mit dem Titel „Learning to Navigate: Orientieren, Lernen und Entscheiden als Grundkompetenzen für die Zukunft" statt.

    Datum:
    22.04.2026
    Ort:
    Wien
  • Eine aktuelle Studie von L&R Sozialforschung setzt sich mit den Herausforderungen im Hinblick auf die Vereinbarkeitsthematik in MINT-Betrieben auseinander.

  • Aus dem einleitenden Teil: "Die österreichische Tourismusbranche war in den letzten Jahren mit steigenden Kosten und zurückhaltenden Gästen konfrontiert. Die Wintersaison 2025/26 startete jedoch im Vergleich zum Winter 2024/25 mit einem deutlichen Nächtigungsplus sowohl im November (+4%) als auch im Dezember (+10%). Eine Erholung des Arbeitsmarktes zeichnet sich ab: Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten lag in den ersten drei Monaten der aktuellen Wintersaison um 1,8% über dem Vorjahreswert (Nov. 24-Jan. 25) und die Arbeitslosigkeit verzeichnete zu Saisonbeginn einen geringeren Anstieg als in der Vergleichssaison 2024/25. (...)"

    Erscheinungsjahr:
    2026
    Autor_in:
    Auer, Eva, Kozam, Daniela
    Gruppe:
    AMS Spezialthema zum Arbeitsmarkt
  • Nachhaltige Arbeitsmarktintegration von Migrant:innen: Ursachen von Skills Mismatch sowie
    Maßnahmen und Initiativen zur qualifikationsadäquaten Beschäftigung