Aus dem einleitenden Teil: "Die gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben stellt ein zentrales Element gesellschaftlicher Inklusion dar. Gleichzeitig zeigen zahlreiche Studien sowie arbeitsmarktpolitische Analysen, dass Menschen mit Behinderungen bzw. psychischen und/oder physischen Einschränkungen nach wie vor mit erheblichen Barrieren beim Zugang zum Arbeitsmarkt konfrontiert sind. Diese betreffen sowohl strukturelle Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes als auch institutionelle Prozesse, betriebliche Anforderungen und individuelle Ausgangslagen. Vor diesem Hintergrund wurde das vorliegende Projekt beauftragt, um Hindernisse beim Zugang zu und bei der Nutzung von Dienstleistungen des Arbeitsmarktservice (AMS) systematisch zu erfassen und aus unterschiedlichen Perspektiven zu analysieren. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Verschränkung unterschiedlicher Systemebenen – insbesondere zwischen AMS, Einrichtungen der beruflichen Integration, dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie den Anforderungen des Arbeitsmarktes. Die Untersuchung zielte darauf ab, ein differenziertes Bild der bestehenden Herausforderungen zu gewinnen und praxisnahe Hinweise für die Weiterentwicklung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen zu liefern. (…)“
Publikations-Tipps aus der E-Library
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Produktionsarbeit in Österreich: Ein Ausblick auf Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und Beschäftigung« – Sebastian Schlund von der TU Wien zur aktuellen Panelbefragung »Made in Austria: Produktionsarbeit in Österreich«
Weiterlesen zur Publikation Produktionsarbeit in Österreich: Ein Ausblick auf Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und Beschäftigung« – Sebastian Schlund von der TU Wien zur aktuellen Panelbefragung »Made in Austria: Produktionsarbeit in Österreich«Aus dem einleitenden Teil: „(…) Die siebte Auflage der Panelbefragung »Made in Austria: Produktionsarbeit in Österreich« (Befragungsjahr: 2025) zeigt ein deutlich eingetrübtes Stimmungsbild in der heimischen Industrie. Während die Einschätzungen zur Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Produktionsstandorte auf ein Rekordtief fallen, bleibt die Selbsteinschätzung der Innovationskraft auf hohem Niveau. Was das für die potenzielle Entwicklung der Beschäftigungszahlen bedeutet und welche Details die Erhebung in Bezug auf Kreislaufwirtschaft liefert, bespricht die Arbeitsmarktforscherin Andrea Egger (EVACON) mit Studienleiter Sebastian Schlund von der Technischen Universität Wien. (...)"
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Nachlese zum 3. Berufsbildungs-Jour-Fixe »Too expensive or too cheap? – Erträge und Kosten der Lehrlingsausbildung« am 14. Oktober 2025 am IHS in Wien
Weiterlesen zur Publikation Nachlese zum 3. Berufsbildungs-Jour-Fixe »Too expensive or too cheap? – Erträge und Kosten der Lehrlingsausbildung« am 14. Oktober 2025 am IHS in WienAus dem einleitenden Teil: "Rund 40 Expert:innen aus Forschung, Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik nahmen am 3. Berufsbildungs-Jour-Fixe teil, der am 14. Oktober 2025 am Institut für Höhere Studien (IHS) in Wien stattfand. Unter dem Titel »Too expensive or too cheap?« widmete sich die gemeinsame Veranstaltungsreihe von ibw, IHS, L&R Sozialforschung, öibf und WIFO den Erträgen und Kosten der Lehrlingsausbildung und damit einem zentralen Thema der österreichischen Fachkräftesicherung. Die Arbeitsmarktforscherin Andrea Egger (Evacon) skizziert im vorliegenden FokusInfo die wichtigsten Diskussionspunkte dieses 3. Berufsbildungs-Jour-Fixe. (…)“
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Die aktuelle Studie der KMU Forschung Austria »Menschen in FTI – Qualifizierungsbedarf in der Kreislaufwirtschaft und kreislauforientierten Produktion in Österreich« im Fokus (FokusInfo 295)
Weiterlesen zur Publikation Die aktuelle Studie der KMU Forschung Austria »Menschen in FTI – Qualifizierungsbedarf in der Kreislaufwirtschaft und kreislauforientierten Produktion in Österreich« im Fokus (FokusInfo 295)Aus dem einleitenden Teil: "Die Transformation zur Kreislaufwirtschaft erfordert neue Kompetenzen quer durch alle Branchen, Berufe und Bildungsstufen. Eine von der KMU Forschung Austria gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) im Auftrag der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) durchgeführte Studie zeigt, wo Österreichs Betriebe, Vereine und Gemeinden bereits stark sind und wo Qualifikationslücken bestehen. Kurzfristig besonders gefragt sind Skills in Wiederaufbereitung (d. h. Rückgewinnung, Recycling, Reparatur, Wiederverwendung), Digitalisierung und Recht. Die Weiterbildung von Beschäftigten gilt als zentraler Hebel der zirkulären Transformation. Die Arbeitsmarkt- und Bildungsforscherin Andrea Egger von EVACON research spricht in diesem FokusInfo mit der Studienautorin Christina Enichlmair über die zentralen Ergebnisse dieser Studie (…)“
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Berufliche Rehabilitation im Burgenland: "Wirksam, stabilisierend und nachhaltig!". Zentrale Erkenntnisse einer aktuellen Studie im Auftrag des AMS Burgenland im Fokus
Weiterlesen zur Publikation Berufliche Rehabilitation im Burgenland: "Wirksam, stabilisierend und nachhaltig!". Zentrale Erkenntnisse einer aktuellen Studie im Auftrag des AMS Burgenland im FokusAus dem einleitenden Teil: "Zu diesem schon im Titel angerissenen Ergebnis kommt die im Jahr 2025 erstellte Evaluierung der Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation im Burgenland. Eine der spezifischen Empfehlungen aus der Evaluierung, nämlich eine Möglichkeit zur Nachbetreuung für die Rehabilitand:innen zu schaffen, wird bereits 2026 umgesetzt. In einer Pressekonferenz im Jänner 2026 präsentierte die Landesgeschäftsführerin des AMS Burgenland Helene Sengstbratl die neue dafür eingerichtete BBE. Die an dieser Evaluierung beteiligte Arbeitsmarkt- und Bildungsforscherin Andrea Egger (EVACON) skizziert im vorliegenden FokusInfo die wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Evaluierung. (...)"
News
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Erscheinungsjahr:2026Autor_in:Schachner, Anna, Stadler-Vida, Michael, Weber, RomanGruppe:AMS Forschungsberichte
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Erscheinungsjahr:2026Autor_in:Schwingsmehl, Michael, Gamper, JuttaGruppe:AMS Arbeitsmarktprognosen
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Eine aktuelle Studie der AK thematisiert die Qualität der Beschäftigung im Zusammenhang mit dem Bedarf an Arbeits- und Facharbeitskräften in Österreich.
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In Kooperation mit dem AMS führt der OeAD als nationale Agentur Erasmus+ am 10.6.2026 das Forum 2026 "Bildung und Arbeitsmarkt" zum Thema "Arbeitsmarkt 2035 – Trends und Herausforderungen" durch.
Datum:10.06.2026Ort:Online -
Inhalt:
1) Steigende geopolitische Risiken gefährden die wirtschaftliche Erholung. 2) Arbeitsmarktentwicklung auf einen Blick. 3) Beschäftigung nach Branchen. 4) Arbeitslosigkeit. 5) Arbeitskräfteangebot. 6) Vergleich mit der letzten Quartalsprognose.
Erscheinungsjahr:2026Autor_in:Alteneder, Wolfgang, Gamper, Jutta, Schwingsmehl, MichaelGruppe:AMS Arbeitsmarktprognosen