Wasserstofftechnik an der FH Technikum Wien: Ein neues Ausbildungsangebot in dem für Österreich hochrelevanten MINT-Sektor folgt dem Technologietrend »Grüner Wasserstoff« (FokusInfo 300)
Wasserstofftechnik an der FH Technikum Wien: Ein neues Ausbildungsangebot in dem für Österreich hochrelevanten MINT-Sektor folgt dem Technologietrend »Grüner Wasserstoff« (FokusInfo 300)
Aus dem einleitenden Teil: "Schon Jules Verne beschrieb im Jahr 1874 in seinem Roman »Die geheimnisvolle Insel« Wasserstoff als »Kohle der Zukunft« und prognostizierte dessen Nutzung für Schiffe und Lokomotiven. Ihn inspirierte wohl die Entdeckung der Wasserelektrolyse um 1800. Dabei wird Wasser mittels elektrischen Stroms in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Das ist heutzutage völlig CO2-neutral möglich, sofern der eingesetzte Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Wasserstoff hat sich zwar bereits in der Industrie des 20. Jahrhunderts etabliert, hier insbesondere als Ausgangsstoff für die Ammoniakproduktion, wurde jedoch bisher überwiegend aus Erdgas gewonnen, was mit erheblichen Treibhausgasemissionen verbunden ist. Erst im Kontext von Klimapolitik und Energiewende rückt »Grüner Wasserstoff«, produziert aus erneuerbarem Strom, in den Fokus der Öffentlichkeit und der Politik. Viele Länder, auch Österreich, haben nationale Wasserstoffstrategien beschlossen. Grüner Wasserstoff kann einerseits fossilen Wasserstoff ersetzen, kann aber auch als Energiespeicher dienen, so etwa bei einer Überschussproduktion aus Photovoltaik oder Windkraft. Mit der zunehmenden Vielfalt an Anwendungen – von verschiedenen Industrieprozessen über die Energieversorgung bis hin zur Verkehrsmobilität – steigt auch der Bedarf an fachlich gut ausgebildeten Arbeitskräften mit den entsprechenden Qualifikationen. Diese können äußerst praxisnahe auf hochschulischem Niveau in einem eigenen – d.h. auf Wasserstofftechnik fokussierten – Bachelorstudium an der Fachhochschule Technikum Wien erworben werden. (...)"
Das Gespräch mit Peter Muckenhuber wurde im Frühjahr 2026 von der Evacon Sozialforschung im Auftrag der Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich geführt und unterstützt u.a. die Berufsorientierung und Berufsinformation im Hinblick auf den MINT-Sektor.
Aus dem einleitenden Teil: "Schon Jules Verne beschrieb im Jahr 1874 in seinem Roman »Die geheimnisvolle Insel« Wasserstoff als »Kohle der Zukunft« und prognostizierte dessen Nutzung für Schiffe und Lokomotiven. Ihn inspirierte wohl die Entdeckung der Wasserelektrolyse um 1800. Dabei wird Wasser mittels elektrischen Stroms in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Das ist heutzutage völlig CO2-neutral möglich, sofern der eingesetzte Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Wasserstoff hat sich zwar bereits in der Industrie des 20. Jahrhunderts etabliert, hier insbesondere als Ausgangsstoff für die Ammoniakproduktion, wurde jedoch bisher überwiegend aus Erdgas gewonnen, was mit erheblichen Treibhausgasemissionen verbunden ist. Erst im Kontext von Klimapolitik und Energiewende rückt »Grüner Wasserstoff«, produziert aus erneuerbarem Strom, in den Fokus der Öffentlichkeit und der Politik. Viele Länder, auch Österreich, haben nationale Wasserstoffstrategien beschlossen. Grüner Wasserstoff kann einerseits fossilen Wasserstoff ersetzen, kann aber auch als Energiespeicher dienen, so etwa bei einer Überschussproduktion aus Photovoltaik oder Windkraft. Mit der zunehmenden Vielfalt an Anwendungen – von verschiedenen Industrieprozessen über die Energieversorgung bis hin zur Verkehrsmobilität – steigt auch der Bedarf an fachlich gut ausgebildeten Arbeitskräften mit den entsprechenden Qualifikationen. Diese können äußerst praxisnahe auf hochschulischem Niveau in einem eigenen – d.h. auf Wasserstofftechnik fokussierten – Bachelorstudium an der Fachhochschule Technikum Wien erworben werden. (...)"
Das Gespräch mit Peter Muckenhuber wurde im Frühjahr 2026 von der Evacon Sozialforschung im Auftrag der Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich geführt und unterstützt u.a. die Berufsorientierung und Berufsinformation im Hinblick auf den MINT-Sektor.