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Alter als Arbeitsmarktproblem

Alter als Arbeitsmarktproblem

Die Beschäftigungschancen älterer Arbeitskräfte haben sich seit Mitte der siebziger Jahre deutlich verschlechtert. Ältere ArbeitnehmerInnen sind zunehmend von Kündigungen betroffen, und vielen bleibt nur die Wahl zwischen Langzeitarbeitslosigkeit und vorzeitigem Ruhestand. Um auf der Grundlage wissenschaftlicher Expertise Strategien gegen die Altersarbeitslosigkeit entwickeln zu können, wurde vom Arbeitsmarktservice und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine Untersuchung zu diesem Problembereich in Auftrag gegeben. Das Datenmaterial basiert auf einer breit angelegten schriftlichen Erhebung bei 939 Unternehmen, die durch Gespräche mit 150 UnternehmensvertreterInnen, 60 Betroffenen, 6 ArbeitsvermittlerInnen und 5 PersonalberaterInnen ergänzt wurde. Die schriftliche Erhebung erfolgte durch Fragebögen, die mit SPSS ausgewertet wurden. Die Interviews wurden auf der Grundlage eines teilstrukturierten Leitfadens durchgeführt. Die wichtigsten Ergebnisse der von Ruth Finder unter Mitarbeit von Erich Dimitz, Volker Eickhoff, Matthias Euba, Simon Gächter und Sigrid Stagl ausgeführten Untersuchung finden sich im folgenden zusammengefaßt.

Informationen

Titel:
Alter als Arbeitsmarktproblem
Autor_in:
Finder, Ruth; Dimitz, Erich; u.a.
Herausgeber_in:
AMS Österreich
Nummer:
3
Gruppe/n:
AMS infos
Auftraggeber_in:
AMS Österreich
Auftragnehmer_in:
Ludwig-Boltzmann-Institut für Wachstumsforschung
Ort:
Wien
Verlag:
Wissenschaftsverlag
Erscheinungsjahr:
1996

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Erfassungsdatum: 18.01.2007

Weiterführende Publikationen zu diesem Thema

  • In Österreich sind heute weniger ältere Menschen erwerbstätig als in den meisten anderen Industrieländern Europas. Die Zahl derer, die als Arbeitslose auf ihre Pensionierung warten, nimmt ständig zu. Wer um die 50 ist und seinen Arbeitsplatz verliert, hat kaum eine Chance, noch einmal einen zu finden.
    Die vorliegende Studie zeigt, warum eine Ausgrenzung Älterer vom Arbeitsmarkt auf mittlere Sicht weder finanzierbar ist noch beschäftigungspolitisch zielführend sein kann, und unterstreicht die dringliche Notwendigkeit, diese Gruppen produktiv in den Arbeitsprozeß einzubinden.
    Autor_in:
    Finder, Ruth; Dimitz, Erich; Eickhoff, Matthias; Euba, Matthias; Gächter, Simon; Stagl, Sigrid