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Die Entwicklung der Arbeit aus der Perspektive ihrer Informatisierung

Die Entwicklung der Arbeit aus der Perspektive ihrer Informatisierung

Aus der Einleitung: "Der Übergang zur "Informationsgesellschaft" läßt einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel und eine qualitative Veränderung von Struktur und Charakter der gesellschaftlichen Arbeit erkennen und weiterhin erwarten. Diese zeichnet sich beispielsweise als Wandel der Arbeitskräftestruktur ab, der in einem Rückgang der unmittelbar fertigungsbezogenen Tätigkeiten und im Anwachsen unterschiedlicher Formen der Informationsarbeit seinen Ausdruck findet, oder als grundlegende Veränderung der Qualifikationen und der beruflichen Strukturen oder als Polarisierung der Sozialstruktur der Arbeit (vgl. Boes 1997; Baukrowitz u.a. 1997; Schmiede 1996b). Besondere Brisanz ist in diesem Zshg. den Entfaltungsbedingungen für das Subjekt beizumessen, da die Informations- und Kommunikationstechnologien dessen Bedeutung zu unterminieren scheinen. Zugleich ist die Frage nach den Entfaltungsmöglichkeiten für das Subjekt ein wichtiger Gradmesser für die Tragweite der Veränderungen der gesellschaftlichen Arbeit und erhält daher in der arbeits- und industriesoziologischen Diskussion besonderes Augenmerk. Hier ist sie insbesondere seit der Debatte um die Herausbildung "neuer Produktionskonzepte" (Kern/Schumann 1984) eine Art "Lackmustest", um graduelle von qualitativen Veränderungen der gesellschaftlichen Arbeit unterscheiden zu können (vgl. Malsch/Seltz 1987). (...)"

Informationen

Titel:
Die Entwicklung der Arbeit aus der Perspektive ihrer Informatisierung
Autor_in:
Baukrowitz, Andrea; Boes, Andreas; Schmiede, Rudi
Herausgeber_in:
kommunikation@gesellschaft
Gruppe/n:
Sonstiges
Ort:
Frankfurt am Main
Verlag:
kommunikation@gesellschaft
Erscheinungsjahr:
2000
Zeitschrift:
kommunikation@gesellschaft, Jg. 1, 2000, Beitrag 5
Anmerkungen:
Dieser Text entstand für die Arbeitstagung

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Erfassungsdatum: 10.03.2009