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Soziale Kontakte als Weg aus der Erwerbslosigkeit

Überblick

Gerade bei Erwerbslosen wird die erfolgreiche Nutzung sozialer Kontakte im Bezug auf ihre Arbeitsmarktposition häufig nicht für möglich gehalten. Anhand der Daten des Niedrigeinkommens-Panels lässt sich jedoch feststellen, dass sich die These der Stärke schwacher Beziehungen (Granovetter 1973) modifizieren und auf Erwerbslose übertragen lässt: etwa ein Drittel der Befragten findet einen Job mithilfe sozialer Kontakte. Der Ausstieg aus der Erwerbslosigkeit findet umso eher statt, je mehr soziale Kontakte ein Erwerbsloser besitzt und/oder je breiter diese Kontakte gestreut sind.

Informationen

Titel:
Soziale Kontakte als Weg aus der Erwerbslosigkeit
Autor_in:
Brandt, Martina
Herausgeber_in:
Forschungsgruppe Arbeit, Generation, Sozialstruktur (AGES), Universität Zürich, Institut für Soziologie
Gruppe/n:
Sonstiges
Ort:
Zürich
Verlag:
Universität Zürich, Institut für Soziologie
Erscheinungsjahr:
2005
Reihe:
Forschungsgruppe Arbeit, Generation, Sozialstruktur (AGES), Universität Zürich, Institut für Soziologie: Diskussions-Papier, Juni 2005
Anmerkungen:
Überarbeitete Fassung erschienen in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 58,3: 468-488, 2006

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