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Auch Frauen wollen bauen. Zur Berufssituation von Bautechnikerinnen

Auch Frauen wollen bauen. Zur Berufssituation von Bautechnikerinnen

Aus dem einleitenden Teil: "Zahlreiche Maßnahmen wie z.B. FIT (Frauen in die Technik) haben in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass der Studentinnenanteil an technischen Hochschulen stetig gewachsen ist (Wächter 2003). Besonders hervorzuheben ist dabei die beinahe 50:50-Verteilung im Architekturstudium. Zeitweilig schließen an der TU Graz sogar mehr Frauen als Männer das Studium der Architektur ab, im Studienjahr 2006/07 waren es am Stichtag 10.4.2007 26 Absolventen und 31 Absolventinnen (TU Graz Studierendenstatistik 2007). Und auch insg. wäre mit knapp einem Drittel Studentinnenanteil an den drei Bau-Hauptstudienrichtungen Bauingenieurwesen, Architektur, Raumplanung - eine relativ gute Ausgangsbedingung für die geschlechtergerechte Aufteilung des Bau-Arbeitsmarktes gegeben (BMBWK 2004). Umso unverständlicher ist dann der weitaus niedrigere Beschäftigungsanteil von Technikerinnen im Baubereich. In den größeren österreichischen Baufirmen arbeiten nur sehr wenige Frauen in technischen Bereichen. Die Firma Leyrer & Graf beschäftigt rund 1.000 MitarbeiterInnen und davon sind 2 Bauleiterinnen; bei Porr kommen auf 10.000 MitarbeiterInnen 5 Bauleiterinnen und bei Strabag sind es 91 von 44.000 Beschäftigten (Der Standard 9.9.2006). In der steirischen Länderkammer der "Architekten und Ziviltechniker" sind 28% Architektinnen (davon 3/4 ruhend) und rund 3% Ingenieurkonsulentinnen (davon ca. die Hälfte ruhend) als Mitglieder gemeldet. (...)"

Informationen

Titel:
Auch Frauen wollen bauen. Zur Berufssituation von Bautechnikerinnen
Autor_in:
Thaler, Anita; Wächter, Christina
Herausgeber_in:
Zukunftsfonds Steiermark
Gruppe/n:
Sonstiges
Ort:
Graz
Erscheinungsjahr:
2008

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Erfassungsdatum: 25.09.2010