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«Tertiarisierung» als Chance für die Berufsbildung

«Tertiarisierung» als Chance für die Berufsbildung

Die Tertiarisierung, also die Verlagerung der Beschäftigung von Branchen und Berufen des ersten (Agrarwirtschaft) und zweiten Sektors (Industrie und Gewerbe) hin zum dritten Sektor (Dienstleistung), wird als Entwicklung mit tendenziell negativen Auswirkungen für die duale Berufsbildung gesehen. Tatsächlich scheint auf den ersten Blick die Berufsbildung, deren historische Basis in Gewerbe und Industrie liegt, durch die Tertiarisierung an Boden zu verlieren. Gemäss den neuesten Arbeitsmarktindikatoren des Bundesamts für Statistik (2009) sind in der Schweiz 4,5 Millionen erwerbstätig. Davon entfallen lediglich 180'000 Beschäftigte auf den ersten Sektor, 1 Million Beschäftigte auf Industrie und Gewerbe und 3,2 Millionen auf den Dienstleistungsbereich. Der Übergang von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft ist demnach schon längst vollzogene Realität. Demgemäss weisen auch die aktuellen Zahlen des Beschäftigungsbarometers für das 2. Quartal 2009 des Bundesamts für Statistik aus, dass die Beschäftigungsaussichten im sekundären Sektor schlechter sind als im tertiären Sektor. Es zeigt sich also, dass die Berufsbildung, will sie überleben bzw. ihre zentrale Rolle weiterhin einnehmen, sich auf die Dienstleistungs-und Wissensgesellschaft und darüber hinaus auch auf die Globalisierung einstellen muss. (...)"

Informationen

Titel:
«Tertiarisierung» als Chance für die Berufsbildung
Autor_in:
Gonon, Philipp; Jäger, Désirée Anja
Herausgeber_in:
Schweizerisches Dienstleistungszentrum Berufsbildung | Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung SDBB
Gruppe/n:
Sonstiges
Ort:
Bern
Verlag:
Schweizerisches Dienstleistungszentrum Berufsbildung | Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung SDBB
Erscheinungsjahr:
2009
Anmerkungen:
Ergänzungsdokument zu PANORAMA.aktuell vom 27. Oktober 2009

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Erfassungsdatum: 11.03.2017