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Arbeitssituationsanalysen subjektivierter Arbeit - ein interdisziplinärer Ansatz

Arbeitssituationsanalysen subjektivierter Arbeit - ein interdisziplinärer Ansatz

Die vorliegende Abhandlung stellt den Versuch dar, durch eine Aktualisierung der phänomenologischen Arbeitsforschung Grundlagen und Voraussetzungen aufzuzeigen, die zu einer Erneuerung interdisziplinärer Arbeitsforschung notwendig sind. Ausgangssituation der Betrachtung ist die Ausdifferenzierung und Entgrenzung gesellschaftlicher Arbeit und Reproduktion, die ein ganzheitliches Arbeitsverständnis in den Mittelpunkt rückt, das über Erwerbsarbeit hinausgeht. Das Ganze der Arbeit neu zu bestimmen heißt dann auch, Gegenstand und Methoden der Arbeitsforschung in einen neuen Zusammenhang zu bringen. Hierzu wird die Typik der Arbeitssituationen als zukünftig gemeinsamer Gegenstand vorgeschlagen, die über eine duale Arbeitsanalyse objektivierender und subjektivierender Vorgehensweisen erfasst werden können. Typische Arbeitssituationen sind als Grundlage zukünftiger Arbeitsgestaltungskonzepte anzusehen, wodurch der tiefe Graben zwischen naturwissenschaftlich- technischer und sozialwissenschaftlich-hermeneutischer Herangehensweise überwunden werden kann. Dies lässt die Krise der Arbeitsgestaltungspolitik und der darauf gerichteten Arbeitswissenschaft als überwindbar erscheinen. Erste theoretische Hinweise zur gemeinsamen Grundlegung und ein exemplarisches empirisches Beispiel schließen die Argumentation ab.

Informationen

Titel:
Arbeitssituationsanalysen subjektivierter Arbeit - ein interdisziplinärer Ansatz
Autor_in:
Georg, Arno; Meyn, Christina; Peter, Gerd
Gruppe/n:
Sonstiges
Erscheinungsjahr:
2010
Reihe:
Arbeits- und Industriesoziologische Studien, Jg. 3, Heft 1, August 2010, S. 24-38

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Erfassungsdatum: 07.01.2011