Aus dem einleitenden Teil: "Im vorliegenden Sammelband kommen leitende Vertreter:innen von Sozialen Unternehmen des so genannten »Dritten Sektors«, also Unternehmen der heimischen Sozialwirtschaft, zu Wort, die in enger Kooperation mit den AMS-Landesorganisationen in den einzelnen Bundesländern im Rahmen verschiedenster Projekte Menschen beim beruflichen (Wieder-)Einstieg mittels Beratung, Qualifizierung und (u.a. vom AMS geförderter) Beschäftigung (Stichwort: 2. Arbeitsmarkt) unterstützen. Dabei liegt ein spezieller Fokus auf der Darstellung von aktuellen beruflichen Anforderungen wie auch facheinschlägigen Geschäftsmodellen, die sowohl die Berufs- und Qualifikationsprofile der in den Sozialen Unternehmen tätigen Mitarbeiter:innen als auch die an die Transitarbeitskräfte gestellten Anforderungen (Arbeitsinhalte, sozialpädagogische Inhalte usw.) formen, beeinflussen und verändern. Hierbei wurden im Rahmen der Gespräche im Besonderen jene beruflichen Tätigkeiten, die kreislaufwirtschaftlichen Geschäftsmodellen zugeordnet werden können, in den Blick genommen. Und gerade hierbei zeigt sich, in welch großem Ausmaß Soziale Unternehmen in Kooperation mit der Arbeitsmarktpolitik einen Beitrag zur Umsetzung relevanter Aktivitäten im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung (Stichwort: Ökologisierung) wie auch zu einer von allen in den Sozialen Unternehmen beschäftigten Personen als sinnvoll und wertvoll erachteten beruflichen Tätigkeit leisten könn(t)en. (…)“
Publikations-Tipps aus der E-Library
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Soziale Unternehmen im Gespräch. Eine Gesprächsserie des AMS Österreich 2024 bis 2026 mit einem Fokus auf kreislaufwirtschaftliche Beschäftigungsmodelle (AMS report 186)
Weiterlesen zur Publikation Soziale Unternehmen im Gespräch. Eine Gesprächsserie des AMS Österreich 2024 bis 2026 mit einem Fokus auf kreislaufwirtschaftliche Beschäftigungsmodelle (AMS report 186)Aus dem einleitenden Teil: "Im vorliegenden Sammelband kommen leitende Vertreter:innen von Sozialen Unternehmen des so genannten »Dritten Sektors«, also Unternehmen der heimischen Sozialwirtschaft, zu Wort, die in enger Kooperation mit den AMS-Landesorganisationen in den einzelnen Bundesländern im Rahmen verschiedenster Projekte Menschen beim beruflichen (Wieder-)Einstieg mittels Beratung, Qualifizierung und (u.a. vom AMS geförderter) Beschäftigung (Stichwort: 2. Arbeitsmarkt) unterstützen. Dabei liegt ein spezieller Fokus auf der Darstellung von aktuellen beruflichen Anforderungen wie auch facheinschlägigen Geschäftsmodellen, die sowohl die Berufs- und Qualifikationsprofile der in den Sozialen Unternehmen tätigen Mitarbeiter:innen als auch die an die Transitarbeitskräfte gestellten Anforderungen (Arbeitsinhalte, sozialpädagogische Inhalte usw.) formen, beeinflussen und verändern. Hierbei wurden im Rahmen der Gespräche im Besonderen jene beruflichen Tätigkeiten, die kreislaufwirtschaftlichen Geschäftsmodellen zugeordnet werden können, in den Blick genommen. Und gerade hierbei zeigt sich, in welch großem Ausmaß Soziale Unternehmen in Kooperation mit der Arbeitsmarktpolitik einen Beitrag zur Umsetzung relevanter Aktivitäten im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung (Stichwort: Ökologisierung) wie auch zu einer von allen in den Sozialen Unternehmen beschäftigten Personen als sinnvoll und wertvoll erachteten beruflichen Tätigkeit leisten könn(t)en. (…)“
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Fachkräftebedarfe in Österreich (AMS report 187)
Weiterlesen zur Publikation Fachkräftebedarfe in Österreich (AMS report 187)Aus dem einleitenden Teil: „Eine sich wandelnde Arbeitswelt ist an sich nichts Neues. Besonders an der aktuellen Situation sind jedoch die hohe Geschwindigkeit der Veränderungen und die gleichzeitige Einwirkung zweier disruptiver Ereignisse, nämlich der Covid-19-Pandemie und der kriegerischen Eskalation Russlands gegen die Ukraine. Diese verstärken den Wandel hin zur Digitalisierung und Ökologisierung und erhöhen die Veränderungsdynamik. Der Einsatz Künstlicher Intelligenz könnte die Geschwindigkeit noch weiter steigern, da auch höherqualifizierte Tätigkeiten, die bisher als nicht automatisierbar galten, unter Druck geraten könnten. Zusätzlich verschärfen demographische Herausforderungen die Situation, weil die geburtenstarken Jahrgänge der 1960er-Jahre sukzessive aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden, während die nachrückenden Kohorten deutlich schwächer besetzt sind. Die vorliegende Analyse im Auftrag der Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich thematisiert den Fachkräftebedarf bis 2030/2035 in Österreich. Aufgrund der Vielzahl an Herausforderungen erfordert diese Analyse eine multiperspektivische bzw. multimethodische Betrachtung, um herauszuarbeiten, wie sich der Fachkräftebedarf gestalten wird und welche Kompetenzen in der Arbeits- und Berufswelt benötigt werden. Die Zusammenschau quantitativer und qualitativer Befunde mündet in Handlungsempfehlungen zur Bewältigung des Fachkräftebedarfes. (...)"
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Green Jobs 2030+ in Österreich. Eine Diskussion möglicher Pfade anhand aktueller Trends und Studien (AMS report 188)
Weiterlesen zur Publikation Green Jobs 2030+ in Österreich. Eine Diskussion möglicher Pfade anhand aktueller Trends und Studien (AMS report 188)Aus dem einleitenden Teil: "Mit der Ökologisierung der Wirtschaft waren und sind seit rund 20, 25 Jahren Hoffnungen auf zusätzliches Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum verbunden, teils sehr optimistische Prognoserechnungen stützten diese Erwartungen. Rückblickend kann festgestellt werden, dass die Umweltwirtschaft im Vergleich zur Gesamtwirtschaft EU-weit sich durchaus positiv entwickelt hat – und dies besonders in den vergangenen Jahren seit 2020. Gleichzeitig wurden die Erwartungen in quantitatives Beschäftigungswachstum jedoch zurückgeschraubt, und die qualitative Veränderungsdynamik in Branchen und Berufen ist stärker in den Fokus gerückt – ein Aspekt, der ohnehin nicht einfach zu messen ist. Die von der Soll & Haberfellner Unternehmens- und Projektberatung im Auftrag der Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation (ABI) des AMS Österreich realisierte Studie diskutiert anhand aktueller Trends und Studien unter dem Fokus »Green Jobs 2030+« mögliche Pfade für Beruf und Beschäftigung in Österreich. (...)"
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Validierung von grünen Kompetenzen (AMS report 189)
Weiterlesen zur Publikation Validierung von grünen Kompetenzen (AMS report 189)Aus dem einleitenden Teil: "Die europäische Wirtschaft durchläuft einen tiefgreifenden Wandel hin zur Klimaneutralität. Diese Transformation lässt die Nachfrage nach Green Jobs massiv ansteigen und stellt die Fachkräftesicherung vor Herausforderungen. Um diesen Übergang erfolgreich zu gestalten, greifen klassische Aus- und Weiterbildungsangebote allein zu kurz. Ein zentraler strategischer Hebel liegt in der Validierung grüner Kompetenzen. Indem sie fachliche Potenziale sichtbar macht, die oft informell oder non-formal erworben wurden, unterstützt sie Betriebe gezielt dabei, ihren Fachkräftebedarf zu decken und ermöglicht qualifizierte Umstiege in nachhaltige Berufsfelder. Die vorliegende Studie, die vom Wiener Institut für Arbeitsmarkt- und Bildungsforschung (WIAB) im Auftrag der Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation (ABI) des AMS Österreich durchgeführt wurde, analysiert hierfür den Status quo in Österreich sowie europäische Good-Practice-Beispiele, um fundierte Handlungsempfehlungen für den heimischen Arbeitsmarkt – insbesondere für das AMS – abzuleiten. (...)"
News
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Erscheinungsjahr:2026Autor_in:Erhart, Susanne; Katsch, Wolfgang; Gadermayr, Michaela; Zoister, Robert; Moik, Christian; Wittmann, Sabine; Söllner, Kurt; Puff, Tamara; Regensburg, Christine; Koller, Manuela; Vollmann, Manuela; Zwicker, Martin; Gottwald-Nathaniel, Gabriele; Mätzler, Karoline u.a.Gruppe:AMS reports, AMS New Skills
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Aus dem einleitenden Teil: "Nach einem Beschäftigungsrückgang und steigender Arbeitslosigkeit in den letzten Jahren zeigen aktuelle Daten eine Abschwächung der negativen Dynamik in der Industrie. Ende Mai 2026 waren rund 27.000 ehemalige Industriebeschäftigte beim AMS vorgemerkt (+0,3% ggü. Vorjahr), die meisten davon in Oberösterreich, Niederösterreich und Wien. Strukturell bleibt die Branche durch einen hohen Anteil an Fachkräften mit Lehrabschluss geprägt, bei gleichzeitig zunehmender Tendenz zu höheren Ausbildungsabschlüssen. „Die Industrie ist der größte Arbeitgeber in Österreich. Trotz des jahrelangen Anstiegs und der Herausforderungen aufgrund hoher Energiekosten und schwacher internationaler Nachfrage liegt die Arbeitslosenquote mit 4,2% in der Industrie weiterhin deutlich unter dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt (7,5%). Die aktuell stagnierende Arbeitslosigkeit und der Stellenmarkt machen uns Hoffnung, weil die Industrie wieder mehr offene Stellen meldet als im Vorjahr und sich damit schneller erholt als der Gesamtmarkt“, so AMS-Vorstandsvorsitzender Johannes Kopf. (…)“
Erscheinungsjahr:2026Autor_in:Grieger, Nadine; Kozam, DanielaGruppe:AMS Spezialthema zum Arbeitsmarkt -
Aus dem einleitenden Teil: "Microcredentials gewinnen in Europa als flexible, kompetenzorientierte Qualifizierungsformate an Bedeutung. Gerade in Branchen mit akutem Fachkräftebedarf können sie eine Brücke zwischen arbeitsmarktnaher Teilqualifikation, digitalem Lernen und formaler Anerkennung schlagen. Das Erasmus+ Projekt MC Chef (Laufzeit: 10/2024 bis 12/2026) entwickelt ein solches Modell für die Gastronomie und liefert damit Impulse für die Weiterentwicklung der Berufsbildung in Österreich. MMag.a Maria Spiss-Meraner, Bildungsmanagerin bei der projektleitenden KAOS Bildungsservice gGmbH, skizziert die wichtigsten Eckpunkte dieses Projektes. (…)“
Erscheinungsjahr:2026Autor_in:Spiss-Meraner, MariaGruppe:AMS FokusInfo -
Am 18. Juni 2026 findet in Wien die AK-Tagung "Berufliche Qualifizierung im Spannungsfeld von Struktur und Individuum" statt.
Datum:18.06.2026Ort:Wien -
Webtipp (Video): Vortrag Christoph Badelt: Demographische Entwicklung und Generationengerechtigkeit
09.06.2026
In diesem Vortrag vom 23.4.2026 setzt sich Christoph Badelt, Präsident des Fiskalrats, mit wesentlichen Trends aus Wirtschaft und Gesellschaft auseinander: Demographie & Generationengerechtigkeit.