Die New-Skills-Gespräche des AMS werden im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich vom Österreichischen Institut für Berufsbildungsforschung (öibf; www.oeibf.at) gemeinsam mit dem Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw; www.ibw.at) umgesetzt. ExpertInnen aus Wirtschaft, Bildungswesen, Politik und aus den Interessenvertretungen wie auch ExpertInnen aus der Grundlagen- bzw. der angewandten Forschung und Entwicklung geben im Zuge der New-Skills-Gespräche lebendige Einblicke in die vielen Facetten einer sich rasch ändernden und mit Schlagworten wie Industrie 4.0 oder Digitalisierung umrissenen Bildungs- und Arbeitswelt. Die mit dem Jahr 2017 beginnenden New-Skills-Gespräche haben es sich zum Ziel gesetzt, die breite Öffentlichkeit wie auch die verschiedenen Fachöffentlichkeiten mit einschlägigen aus der Forschung gewonnenen Informationen und ebenso sehr mit konkreten Empfehlungen für die berufliche Aus- und Weiterbildung – sei diese nun im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Qualifizierungsmaßnahmen oder in den verschiedensten Branchenkontexten der Privatwirtschaft organisiert, im berufsbildenden wie im allgemeinbildenden Schulwesen, in der Bildungs- und Berufsberatung u.v.m. verankert – zu unterstützen.
Publikations-Tipps aus der E-Library
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Green Jobs 2030+ in Österreich. Eine Diskussion möglicher Pfade anhand aktueller Trends und Studien (AMS report 188)
Weiterlesen zur Publikation Green Jobs 2030+ in Österreich. Eine Diskussion möglicher Pfade anhand aktueller Trends und Studien (AMS report 188)Aus dem einleitenden Teil: "Mit der Ökologisierung der Wirtschaft waren und sind seit rund 20, 25 Jahren Hoffnungen auf zusätzliches Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum verbunden, teils sehr optimistische Prognoserechnungen stützten diese Erwartungen. Rückblickend kann festgestellt werden, dass die Umweltwirtschaft im Vergleich zur Gesamtwirtschaft EU-weit sich durchaus positiv entwickelt hat – und dies besonders in den vergangenen Jahren seit 2020. Gleichzeitig wurden die Erwartungen in quantitatives Beschäftigungswachstum jedoch zurückgeschraubt, und die qualitative Veränderungsdynamik in Branchen und Berufen ist stärker in den Fokus gerückt – ein Aspekt, der ohnehin nicht einfach zu messen ist. Die von der Soll & Haberfellner Unternehmens- und Projektberatung im Auftrag der Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation (ABI) des AMS Österreich realisierte Studie diskutiert anhand aktueller Trends und Studien unter dem Fokus »Green Jobs 2030+« mögliche Pfade für Beruf und Beschäftigung in Österreich. (...)"
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Validierung von grünen Kompetenzen (AMS report 189)
Weiterlesen zur Publikation Validierung von grünen Kompetenzen (AMS report 189)Aus dem einleitenden Teil: "Die europäische Wirtschaft durchläuft einen tiefgreifenden Wandel hin zur Klimaneutralität. Diese Transformation lässt die Nachfrage nach Green Jobs massiv ansteigen und stellt die Fachkräftesicherung vor Herausforderungen. Um diesen Übergang erfolgreich zu gestalten, greifen klassische Aus- und Weiterbildungsangebote allein zu kurz. Ein zentraler strategischer Hebel liegt in der Validierung grüner Kompetenzen. Indem sie fachliche Potenziale sichtbar macht, die oft informell oder non-formal erworben wurden, unterstützt sie Betriebe gezielt dabei, ihren Fachkräftebedarf zu decken und ermöglicht qualifizierte Umstiege in nachhaltige Berufsfelder. Die vorliegende Studie, die vom Wiener Institut für Arbeitsmarkt- und Bildungsforschung (WIAB) im Auftrag der Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation (ABI) des AMS Österreich durchgeführt wurde, analysiert hierfür den Status quo in Österreich sowie europäische Good-Practice-Beispiele, um fundierte Handlungsempfehlungen für den heimischen Arbeitsmarkt – insbesondere für das AMS – abzuleiten. (...)"
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Inklusion von Menschen mit psychischen Erkrankungen am 1. Arbeitsmarkt (AMS report 190)
Weiterlesen zur Publikation Inklusion von Menschen mit psychischen Erkrankungen am 1. Arbeitsmarkt (AMS report 190)Aus dem einleitenden Teil: "Das Arbeitsmarktservice (AMS) Wien hat sich zum Ziel gesetzt, von europäischen Good-Practice-Beispielen, neuen Ansätzen und Innovationen im Bereich der Inklusion von Menschen mit psychischen Erkrankungen (nach ICD-11-Klassifikation) am 1. Arbeitsmarkt zu lernen. Das Forschungs- und Beratungsinstitut queraum. kultur- und sozialforschung wurde daher vom AMS Wien mit diesem Forschungsprojekt beauftragt, das zum Ziel hatte, entsprechende Beispiele zu recherchieren, aufzubereiten und daraus Handlungsempfehlungen auf verschiedenen Ebenen für das AMS Wien zu erarbeiten. Der vorliegende und kompakt gehaltene AMS report bietet eine Synthese der relevantesten Aspekte aus den drei Rechercheteilen dieser im Jahr 2025 realisierten Studie und den darin getroffenen Handlungsempfehlungen. (…)“
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Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Personen in Dänemark und Deutschland: Rückschlüsse für Österreich (AMS report 191)
Weiterlesen zur Publikation Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Personen in Dänemark und Deutschland: Rückschlüsse für Österreich (AMS report 191)Aus dem einleitenden Teil: "Die vorliegende Studie im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich, die vom sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitut EVACON umgesetzt wurde, verfolgt das Ziel, arbeitsmarktpolitische Strategien zur Integration geflüchteter Personen qualitativ vergleichend zu untersuchen. Dazu werden zwei Länder herangezogen, die in den vergangenen Jahren durch unterschiedliche integrationspolitische Schwerpunktsetzungen und teils innovative Maßnahmen aufgefallen sind: Dänemark und Deutschland. Dänemark verfolgt seit rund einem Jahrzehnt eine klare Work-First-Strategie, während Deutschland stärker auf »Sprache zuerst« setzt. Ausgehend von einer systematischen Analyse sollen jene Faktoren identifiziert werden, die zur Erklärung von Erfolgen, Grenzen und Zielkonflikten der jeweiligen Modelle beitragen und als transferfähige Impulse für die österreichische Arbeitsmarktpolitik dienen können. Österreich ist dabei nicht Untersuchungsgegenstand, sondern Adressat des gewonnenen Transferwissens. Der Vergleich dient dabei nicht der normativen Bewertung der Länder, sondern der analytischen Herausarbeitung von Steuerungslogiken, Wirkmechanismen und übertragbaren Handlungsansätzen. (...)"
News
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Erscheinungsjahr:2026Autor_in:Taussig, Christoph (Interview)Gruppe:AMS infos, AMS New Skills
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Aus dem einleitenden Teil: „Mit rund 48 Prozent ist fast die Hälfte der österreichischen Staatsfläche mit Wald bedeckt – ein Ökosystem, das vor Naturgefahren schützt, Kohlenstoff speichert und Lebensraum bietet, zugleich aber auch Wirtschafts- und Arbeitsraum ist. Wie weit seine wirtschaftliche Bedeutung reicht, zeigt eine 2025 veröffentlichte Studie: In der breit abgegrenzten Forst- und Holzwirtschaft sind demnach rund 245.000 Personen tätig; einschließlich vor- und nachgelagerter Branchen sind fast 444.000 Arbeitsplätze mit der Wertschöpfungskette »Holz« verbunden. Gleichzeitig verändern sich die ökologischen Grundlagen dieses Wirtschafts- und Arbeitsraumes. Baumarten, die an einem Standort jahrzehntelang vital gewachsen sind, müssen nicht zwangsläufig auch unter künftigen Klimabedingungen für diesen Standort geeignet sein. Damit steigen auch die Anforderungen an jene Menschen, die Wälder bewirtschaften. Für Martin Krondorfer, Leiter der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl der Landwirtschaftskammer Steiermark, ist deshalb vor allem eines entscheidend: Gut ausgebildete Menschen, die wissen, wie mit Veränderungen umzugehen ist. Gerade angesichts von Klimawandel mit Stürmen und Trockenheit und den entsprechenden Folgeschäden, wie z.B. das Risiko eines vermehrten Schädlingsbefalls, brauche es Wissen, um Schäden zu begrenzen und den Wald langfristig zu erhalten. Im Gespräch mit der Arbeitsmarktforscherin Andrea Egger skizziert Krondorfer im vorliegenden FokusInfo relevante Themen der österreichischen Waldwirtschaft. (...)"
Erscheinungsjahr:2026Autor_in:Krondorfer, Martin (Interview)Gruppe:AMS FokusInfo -
Aus dem einleitenden Teil: "Elementarbildungseinrichtungen übernehmen unterschiedliche Funktionen. Sie übernehmen Aufgaben in der Entwicklung und Förderung von Kleinkindern, tragen für diese zu mehr Chancengleichheit beim Schuleintritt bei, erleichtern den Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und bieten Arbeitsplätze für pädagogische Fach- und Hilfskräfte. Die Organisation und Kontrolle dieser Einrichtung erfolgen auf Basis von Gesetzen und Verordnungen der einzelnen Bundesländer. Mit dem Betreuungsjahr 2023/2024 wurde das Kärntner Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz grundlegend reformiert (LGBl. Nr. 13/2023). Wie sich die Betreuungssituation entwickelte, wie sich die aktuelle Betreuungssituation aus quantitativer Sicht und aus dem Blickwinkel der Elementarpädagog:innen darstellt und welche Auswirkungen die Gesetzesreform bis 2030/2031 haben wird, wird im Rahmen der vorliegenden Studie des Österreichischen Institutes für Familienforschung (ÖIF) an der Universität Wien im Auftrag des AMS Kärnten untersucht. Der Fokus der Studie liegt dabei auf dem Bundesland Kärnten. Zu Vergleichszwecken werden die Regelungen und Entwicklungen Kärntens in ausgewählten Bereichen jenen des Bundeslandes Salzburg gegenübergestellt. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse werden für Kärnten Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung des Angebotes und dessen Regelungen entwickelt. (...)"
Erscheinungsjahr:2026Autor_in:Kaindl, Markus; Buchebner-Ferstl, SabineGruppe:AMS infos -
In diesem FORBA-Fachgespräch am 9.11.2026 in Wien präsentieren Johanna Neuhauser und Bernadette Allinger zentrale Ergebnisse einer aktuellen Studie zur qualifikationsadäquaten Beschäftigung von nach Österreich geflüchteten Menschen.
Datum:09.11.2026Ort:Wien -
Aus dem einleitenden Teil: "Die Vermeidung von Langzeitbeschäftigungslosigkeit zählt zu den zentralen Herausforderungen der österreichischen Arbeitsmarktpolitik. Mit zunehmender Arbeitslosigkeitsdauer steigen die Risiken dauerhafter Arbeitsmarktausgrenzung sowie individuelle, soziale und fiskalische Folgekosten. Besonders betroffen sind ältere Arbeitslose, Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen und Personen mit geringer formaler Qualifikation. Vor diesem Hintergrund zählt die Eingliederungsbeihilfe (EB) zu den wichtigsten Beschäftigungsförderungen des AMS. Seit 2009 bewegen sich die jährlichen Förderzugänge meist zwischen 30.000 und 40.000 Fällen; 2024 wurden 30.882 Förderzugänge verzeichnet. Rund die Hälfte der Mittel für Beschäftigungsförderungen des AMS sowie etwa 13 Prozent der gesamten Ausgaben für aktive Arbeitsmarktpolitik entfallen auf die Eingliederungsbeihilfe. Ziel der Förderung ist die Integration langzeitbeschäftigungsloser und von Langzeitbeschäftigungslosigkeit bedrohter Personen in Beschäftigung. Betriebe erhalten einen zeitlich befristeten Zuschuss zu den Lohn- und Lohnnebenkosten, um Einstellungshemmnisse zu reduzieren und Beschäftigungsaufnahmen zu erleichtern. Zugleich besteht allerdings die Gefahr erheblicher Mitnahmeeffekte (d.h. Förderung von Beschäftigungsaufnahmen, die auch ohne Förderung zustande gekommen wären). Internationale Studien zeigen zudem, dass die Wirksamkeit stark von der Zielgruppenorientierung und von der konkreten Ausgestaltung der Förderung abhängt. (...) Die vorliegende Studie, die im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) durchgeführt wurde, verbindet eine deskriptive Analyse des Fördergeschehens mit mikroökonometrischen Wirkungsanalysen. Untersucht werden insbesondere Beschäftigungs- und Einkommenseffekte, Unterschiede zwischen Personengruppen, die Bedeutung von Förderhöhe und Förderdauer, sowie Mitnahmeeffekte. Zusätzlich werden im Endbericht auch verschiedene Effekte auf die Betriebe analysiert. (...)"
Erscheinungsjahr:2026Autor_in:Angel, Stefan; Eppel, Rainer; Mahringer, HelmutGruppe:AMS infos