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Diskriminierung von MigrantInnen am österreichischen Arbeitsmarkt

Aus dem einleitenden Teil: "In der Ökonomie versteht man unter Diskriminierung Ungleichbehandlung von Personen oder Bevölkerungsgruppen ungeachtet gleicher Produktivität bzw. Leistungsfähigkeit. Dabei kann diese Ungleichbehandlung bei verschiedenen Stufen bzw. Aspekten einer Erwerbskarriere auftreten, etwa bei der Personalauswahl, bei der Entlohnung, der Förderung und der Beförderung im Job, bei der Entlohnung und beim Arbeitsplatzverlust, Diskriminierung bzw. Ungleichbehandlung kann also sehr vielfältig sein. Im vorliegenden Bericht wird die Ungleichbehandlung bei der Entlohnung und bei der Rekrutierung behandelt. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, das Ausmaß der Diskriminierung in diesen beiden Bereichen mittels wissenschaftlich fundierter Methoden zu quantifizieren. Hierzu werden in dieser Studie zwei Ansätze zur Überprüfung von möglicher Diskriminierung von MigrantInnen gegenüber InländerInnen verwendet: Zum einen wird ein kontrolliertes Experiment ("Correspondence Testing") durchgeführt, um in einigen wichtige Berufsgruppen Diskriminierung im Rekrutierungsverhalten österreichischer Unternehmen zu testen. Weiters werden die Lohnunterschiede zw. InländerInnen und MigrantInnen anhand von Daten des Mikrozensus und der Arbeitsmarktdatenbank mittels einer Blinder-Oaxcaca-Dekomposition untersucht. (...)"

Informationen

Titel:
Diskriminierung von MigrantInnen am österreichischen Arbeitsmarkt
Autor_in:
Hofer, Helmut; Titelbach, Gerlinde; Weichselbaumer, Doris; Winter-Ebmer, Rudolf
Herausgeber_in:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
Gruppe/n:
Sonstiges
Auftraggeber_in:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
Auftragnehmer_in:
Institut für Höhere Studien (IHS), Wien; Johannes Kepler Universität Linz
Ort:
Wien
Erscheinungsjahr:
2013

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Erfassungsdatum: 27.06.2014