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Zur Qualifizierungsproblematik und Arbeitsmarktintegration von Frauen im IKT-Bereich

Die im vorliegenden AMS info zusammengefaßten generellen Empfehlungen zur Qualitätssicherung von Qualifizierungsmaßnahmen für Frauen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) basieren auf einer im Auftrag der Landesgeschäftsstelle des AMS Wien vom Institut für Arbeitsmarktbetreuung und -forschung Wien (ifa wien) 2000/2001 durchgeführten Begleitdokumentation des IKT-Qualifizierungsprogrammes tele.soft 3. Es wurde versucht, allgemeine Standards aufzuzeigen und deren Implikationen für frauenspezifische Maßnahmen zu unterstreichen. Damit soll ein Beitrag zur erfolgreichen Qualifizierung und Arbeitsmarktintegration von Frauen im breiten Einsatzbereich der Informationsund Kommunikationstechnologien geleistet werden, wobei die zugrunde liegenden Analysen sowohl auf gesellschafts- und arbeitsmarktpolitischer Ebene als auch auf konkreter Maßnahmenebene erfolgten.

Informationen

Titel:
Zur Qualifizierungsproblematik und Arbeitsmarktintegration von Frauen im IKT-Bereich
Autor_in:
Schiffbänker, Helene
Herausgeber_in:
AMS Österreich
Nummer:
45
Gruppe/n:
AMS infos
Auftraggeber_in:
AMS Österreich
Ort:
Wien
Verlag:
Verlag Hofstätter
Erscheinungsjahr:
2001

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Erfassungsdatum: 24.01.2006

Weiterführende Publikationen zu diesem Thema

  • Angesichts des Fachkräftemangels im Bereich von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) werden unterschiedliche Lösungsstrategien diskutiert. Die mögliche Mobilisierung bislang nicht ausgeschöpfter Personengruppen (Stille Reserven) lenkt den Fokus auf Frauen als potentielle Arbeitskräfte im IKT-Bereich. Auch aus Chancengleichheitsüberlegungen heraus wird die verstärkte Teilhabe von Frauen am IKT-Arbeitsmarkt forciert: Die (meist) attraktiven und gutbezahlten Jobs im IKT-Bereich werden als Möglichkeit zum Abbau sowohl der horizontalen als auch der vertikalen Arbeitsmarktsegregation gesehen. Während die vertikale Segregation in Form von Arbeitsplatzqualität, Arbeitsplatzbedingungen, Arbeitszeit, Einkommen etc. schwer zu konkretisieren ist, zeigt sich die horizontale Segregation deutlich durch den geringen Anteil von Frauen in »IKT-Jobs«. Daß Frauen weniger am »IKT-Kuchen« mitnaschen, ist das Ergebnis eines geschlechtsspezifischen Verhaltens bei der Ausbildungs- und Berufswahl: Nach wie vor besuchen (junge) Frauen seltener naturwissenschaftlich-technische Ausbildungen bzw. entscheiden sich für einen Beruf in diesem Feld. Von Zugangsbarrieren und Berührungsängsten ist da die Rede, die aus geschlechtsspezifischer Sozialisation und Rollenstereotypen hervorgehen. Vor diesem Hintergrund hat das AMS Wien unter dem Titel »tele.soft 3« im Herbst 2000 ein IKT-Ausbildungsprogramm für Frauen gestartet; erste Evaluierungserfahrungen enthält der vorliegende AMS report.
    Autor_in:
    Schiffbänker, Helene