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Troja oder Bologna? Die Reform des Hochschulwesens zwischen Pfadabhängigkeit und Angleichung

Troja oder Bologna? Die Reform des Hochschulwesens zwischen Pfadabhängigkeit und Angleichung

Wie unterschiedlich kann Bildungspolitik Hochschulsysteme angesichts von Globalisierung und internationaler Verregelung noch gestalten? Als Antwort auf diese Frage formuliert das vorliegende WiP-Paper zunächst zwei theoretische Erwartungen: Auf der einen Seite wirken im Hochschulbereich eine Reihe von Faktoren, welche die Konvergenzforschung als Auslöser für eine Angleichung identifizieren konnte. Auf der anderen Seite aber besteht auch in der Hochschulpolitik eine Pfadabhängigkeit, die es schwer macht, einmal eingeschlagene Lösungswege wieder zu verlassen. Im Rahmen dreier empirisch angelegter Kapitel kommt dieses WiP-Paper zu folgendem Ergebnis: Über den mehr oder weniger weltweiten Siegeszug von Bachelor und Master hinaus bleiben diverse nationale Eigenheiten bestehen. So besteht auch in Deutschland Raum für endogen induzierte Reformen. Mag man geteilter Ansicht über die Richtigkeit konkreter Reformpolitiken sein, prinzipiell ist es wichtig, dass Deutschland seinen hochschulpolitischen Spielraum für Umgestaltungen nutzt, sprechen doch die Evaluierungsergebnisse der OECD eine eindeutige Sprache.

Informationen

Titel:
Troja oder Bologna? Die Reform des Hochschulwesens zwischen Pfadabhängigkeit und Angleichung
Autor_in:
Förster, Christian
Herausgeber_in:
Universität Tübingen, Institut für Politikwissenschaft, Professur für politische Wirtschaftslehre
Gruppe/n:
Sonstiges
Ort:
Tübingen
Erscheinungsjahr:
2007
Reihe:
Wirtschaft & Politik - Working Paper Nr. 37 - 2007

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Erfassungsdatum: 22.04.2009