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Informatisierung, Arbeitsvermögen und Subjekt

Aus dem 1. Kapitel: "(...) Die nachfolgende Argumentation hat daher zwei zentrale Zielsetzungen: zum einen die konzeptionelle Erweiterung des bisherigen, zu einseitig subsumtionstheoretischen Deutungen verführenden Konzepts der Informatisierung von Arbeit um Ansätze, die Erfahrungswissen, dessen Transformierbarkeit und dessen immanente Widerständigkeit thematisieren - bis hin zum gesellschaftlichen Umgang mit nicht-objektivierbaren beziehungsweise nicht-formalisierungs-kompatiblen Wissens- und Handlungsformen. Zum zweiten wird ein Analysekonzept skizziert, das es erlaubt, das jeweils qualitativ Neue im Kontinuum der Informatisierung zu identifizieren. Es werden Kategorien aufgezeigt, die dies zu leisten vermögen. Anhand dieser Kategorien wird ein Brückenschlag zu einer subjekt- und emanzipationsorientierten arbeitssoziologischen Forschung versucht. In diesem Sinne werden die Auswirkungen von Informatisierung sowohl auf der Ebene der (gesellschaftlichen) Organisation von Arbeit als auch auf der des arbeitenden Subjekts verortet. Daher werden die Arbeitsorganisation und das dialektische Paar von Arbeitskraft und Arbeitsvermögen als Analyseebenen der Informatisierung von Arbeit eingeführt. (...)"

Informationen

Titel:
Informatisierung, Arbeitsvermögen und Subjekt
Untertitel:
Konzeptuelle Überlegungen zu einer emanzipationsorientierten Analyse von (informatisierter) Arbeit
Autor_in:
Pfeiffer, Sabine
Herausgeber_in:
Schönberger, Klaus; Springer, Stefanie
Gruppe/n:
Sonstiges
Ort:
Frankfurt am Main / New York
Verlag:
Campus
Erscheinungsjahr:
2003
Anmerkungen:
In: Klaus Schönberger / Stefanie Springer (Hg.): Subjektivierte Arbeit: Mensch - Technik - Organisation in einer entgrenzten Arbeitswelt, Campus, Frankfurt am Main / New York

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Erfassungsdatum: 12.01.2008