Zum Inhalt springen
Zurück zur vorherigen Seite

Lebensweise - unterschätzte Kategorie im Schatten der Ökonomie

Seit August 2000 koordiniert das Soziologische Forschungsinstitut (SOFI) einen Verbund sozialwissenschaftlicher Institute, der mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eine Berichterstattung zur sozio-ökonomischen Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland konzipiert und entwickelt (Baethge/Bartelheimer 2002). Der erste Bericht des Verbunds soll im Herbst 2003 unter dem Titel "Arbeit und Lebensweisen" erscheinen. Das Konzept der sozio-ökonomischen Entwicklung soll als integrierende Fragestellung dienen, um empirische Befunde aus verschiedenen gesellschaftlichen Beobachtungsfeldern zusammenführen und aufeinander zu beziehen. Wie die Titelwahl für den ersten Bericht zeigt, erwies sich der in den Sozialwissenschaften nicht neue, aber keineswegs allgemein gültig definierte Begriff der Lebensweise dabei als wesentlich für das Verständnis der Zusammenhänge und Wechselwirkungenzwischen wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklung. In diesem Beitrag soll die Eignung dieses Begriffs für eine sozio-ökonomische Berichterstattung zur Diskussion gestellt werden. Der erste Teil ruft einige theoretische Probleme in Erinnerung, die sich bei der Bestimmung des Verhältnisses von Wirtschaft und Gesellschaft stellen. Der zweite Teil stellt ein Modell sozio-ökonomischer Entwicklung vor, das Lebensweise nicht nur als Resultat von Ökonomie und Politik, sondern als relativ autonomes Moment sozioökonomischer Entwicklung auffasst, und erörtert seine V

Informationen

Titel:
Lebensweise - unterschätzte Kategorie im Schatten der Ökonomie
Autor_in:
Bartelheimer, Peter; Wittemann, Klaus Peter
Herausgeber_in:
Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen (SOFI)
Gruppe/n:
Sonstiges
Ort:
Göttingen
Erscheinungsjahr:
2003
Zeitschrift:
SOFI-Mitteilungen Nr. 31
Seite/n:
Seite 29-52

Downloads

Erfassungsdatum: 16.03.2009