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Fachtagung zur Sozialen Stadt: Bildung im Stadtteil
Defizite und Versäumnisse in der deutschen Bildungspolitik sind in den letzten Jahren
durch die Veröffentlichung der Ergebnisse (international) vergleichender Untersuchungen
(PISA-Berichte, OECD-Studie) verstärkt in die öffentliche Diskussion geraten. Kinder
und Jugendliche aus Haushalten mit niedrigem Sozialstatus - vor allem aus solchen mit
Migrationshintergrund - bleiben von Erfolgen in schulischer und beruflicher Bildung
weitgehend abgeschnitten, wenn sie nicht zusätzlich gefördert werden. Geringe Bildung
aber bedeutet Benachteiligung hinsichtlich sozialer und kultureller Integration wie Berufs-
und Beschäftigungschancen. Die Folgen zeigen sich in den Programmgebieten der
Sozialen Stadt besonders deutlich.
Vor diesem Hintergrund fand am 30. Mai 2005 eine Fachtagung zur Sozialen Stadt mit
dem Titel "Bildung im Stadtteil" in der "Alten Pumpe" in Berlin-Tiergarten statt. Sie wurde
im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen
(BMVBW), vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), vom
Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) vorbereitet und durchgeführt. Die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer kamen aus einer Vielzahl von Einrichtungen und Initiativen, unter
anderem aus Schulen, Jugend-, Bildungs- und Kulturzentren, Quartiermanagement, Sozial-
und Stadtentwicklungsämtern, Bundes- und Landesministerien, Forschungsinstitutionen.