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Berufliche Integration von Migranten und Migrantinnen fördern

Seit mehr als 50 Jahren zählen Migrantinnen und Migranten in Deutschland zum festen Bestandteil der Arbeitswelt. Gewerkschafter haben die Neuankömmlinge von Anfang an als Kollegen betrachtet, denen gleicher Lohn für gleiche Arbeit zusteht. Damals gab es noch eine große Zahl Arbeitsplätze für gering Qualifizierte. Inzwischen sind immer weniger solcher Stellen vorhanden. Wer nicht die notwendige Ausbildung für einen Beruf vorweisen kann, wird es künftig schwer haben, Arbeit zu finden. In dieser Situation kommt es darauf an, Menschen mit Migrationshintergrund stärker als bisher einzubeziehen in die berufliche Aus- und Weiterbildung, sei es im Betrieb oder bei den Angeboten Dritter. So muss es möglich sein, dass auch Erwachsene eine zweite Chance erhalten, um einen qualifizierten Berufsabschluss erlangen zu können. Deshalb liegt die besondere Aufgabe des Beratungsnetzwerks Industriebetriebe in der Schaffung neuer Bildungsangebote und im Werben für den Wert von Qualifizierung bei allen Beteiligten: Betrieben, Personalverantwortlichen, Betriebs- und Personalräten sowie Migrantenorganisationen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund jedenfalls stützt mit seinem DGB Bildungswerk das ehrgeizige Ziel, erwachsenen Menschen mit Migrationshintergrund eine berufliche Integration zu ermöglichen. Die hier dokumentierte Tagung der "Netzwerkkonferenz Industriebetriebe" hat bereits Möglichkeiten aufgezeigt, wie dieses Ziel zu erreichen ist.

Informationen

Titel:
Berufliche Integration von Migranten und Migrantinnen fördern
Untertitel:
Informationen - Erfahrungn - Konzepte
Autor_in:
Dick, Volker; Knabe, Elke
Herausgeber_in:
Pro Qualifizierung
Gruppe/n:
Sonstiges
Ort:
Düsseldorf
Erscheinungsjahr:
2006
Reihe:
Schriftenreihe Migration & Arbeitswelt - Dokumentation;
Anmerkungen:
Netzwerktreffen Industriebetriebe am 21. November 2006 in Düsseldorf
Link:

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Erfassungsdatum: 17.06.2007