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Haider, der unerkannte Austrofaschist

Aus dem einleitenden Teil: "(...) In Österreich wird der Tod einer öffentlichen Person nicht von einem Amtsarzt, sondern erst von den Medien beglaubigt: wenn selbst die Feinde, Gegner und Konkurrenten jemanden in den Zeitungen und im Fernsehen hochleben lassen, dann kann man sicher sein: dieser Mensch ist wirklich tot. Was hierzulande als "Pietät" bezeichnet wird, nämlich die plötzliche Einigkeit dahingehend, über einen nur noch Gutes zu sagen, ist in Wahrheit bloß deren entfernt verwandte österreichische Kulturtechnik, den konkreten Menschen durch eine Legende zu ersetzen, die es ermöglicht, seine wirklichen Taten und deren Konsequenzen zu verdrängen und zugleich "als Erbe" anzunehmen. (...)"
Inhalt:
Sozialdemokraten, Grüne und die kritische Intelligenz haben einen verheerenden Fehler gemacht: Sie witterten bei Haider zwar Faschismus, konnten ihn aber nicht verstehen.
Die Verrottung des Faschismus-Begriffs.
Haiders 68er-Faszination.
Austrofaschismus ohne Mief.
Umwortung statt Umwertung.
Blindes Haider-kritisches Österreich.
Schüssel scheiterte am Geist, den er rief.

Informationen

Titel:
Haider, der unerkannte Austrofaschist
Untertitel:
Gastkommentar von Robert Menasse in "DiePresse.com" vom 16.10.2008
Autor_in:
Menasse, Robert
Herausgeber_in:
DiePresse.com
Gruppe/n:
Sonstiges
Ort:
Wien
Verlag:
DiePresse.com
Erscheinungsjahr:
2008
Anmerkungen:
Dieser Text erscheint gleichzeitig in der Schweizer "Weltwoche"

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Erfassungsdatum: 26.10.2008