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Soziale Ungleichheit von Geisteswissenschaftlern im Beruf

Die Expertise befasst sich mit der Situation für Geisteswissenschaftler auf dem deutschen Arbeitsmarkt im Vergleich zu anderen Akademikern und zum Arbeitsmarkt in Großbritannien. Datengrundlage sind der Mikrozensus und der British Labour Force Survey. Geisteswissenschaftler erzielen in Deutschland, auch wenn man auf individuelle Eigenschaften und institutionelle Gegebenheiten kontrolliert, niedrigere Nettoarbeitseinkommen als andere Akademiker. Darüber hinaus sind sie überproportional von Arbeitslosigkeit betroffen, sind zu einem hohen Anteil befristet beschäftigt und haben den zweithöchsten Teilzeitanteil aller Akademikergruppen. Das Risiko bildungsinadäquater Beschäftigung ist vergleichbar mit anderen Akademikergruppen. Bezüglich der relativen Einkommensposition und der relativen Betroffenheit von Arbeitslosigkeit sind Geisteswissenschaftler in Dtld. und Großbritannien vergleichbar.
Inhalt:
1. Einleitung.
2. Theoretische Erklärungsansätze.
2.1. Die Arbeitsmarktlage von Geisteswissenschaftlern.
2.2. Zeitlicher Wandel der Arbeitsmarktlage von Geisteswissenschaftlern.
3. Datengrundlage und Untersuchungsstichprobe.
4. Die Arbeitsmarktchancen von Geisteswissenschaftlern in Deutschland.
4.1. Einkommenshöhe und Einkommensentwicklung.
4.2. Atypische Beschäftigung und Arbeitslosigkeitsrisiko.
4.3. Risiken bildungsinadäquater Beschäftigung.
5. Europäischer Vergleich: Geisteswissenschaftler in Großbritannien und Deutschland.

Informationen

Titel:
Soziale Ungleichheit von Geisteswissenschaftlern im Beruf
Autor_in:
Gebel, Michael; Gernandt, Johannes
Herausgeber_in:
Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD)
Gruppe/n:
Sonstiges
Ort:
Berlin
Verlag:
Rat für Sozial- und Wirtschaftdaten
Erscheinungsjahr:
2008
Reihe:
Working Paper Series des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD), Nr. 24

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Erfassungsdatum: 16.05.2008