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Unternehmensnachfolge durch Frauen
Aus dem einleitenden Teil: "Neben der Gründung von Unternehmen gehört die Sicherung der Nachfolge in bestehenden Unternehmen zu den konstituierenden Elementen einer dynamischen und erfolgreichen Marktwirtschaft. Jedes Jahr sind im Durchschnitt allein mehr als 70.000 Familienunternehmen von der Situation der Übergabe an einen familieninternen oder -externen Nachfolger betroffen. Aufgrund der zunehmenden Relevanz des Themas bei einer älter werdenden Unternehmerschaft und oft nicht mehr automatisch zur Nachfolge bereiten Erben wird der Übergabe von Unternehmen auch wissenschaftlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Untersuchungen zufolge ist der Anteil der Frauen, die ein Unternehmen übernehmen, immer noch sehr gering. Dies gilt insbesondere für Familienunternehmen; nur ein geringer Anteil von ihnen wird von einer Tochter übernommen. Frauen in der Rolle der Unternehmerin sind in Deutschland noch immer keine Selbstverständlichkeit, obwohl etwa 45 Prozent der Erwerbstätigen weiblich sind. Um die Bestimmungsfaktoren der Unternehmensnachfolgeregelung von Frauen zu identifizieren und insbesondere die Strategien und Prioritäten von Unternehmerinnen im Rahmen des Nachfolgeprozesses herauszuarbeiten, hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine aktuelle Studie erstellt. (...)"