Berufliches Arbeiten im Wald. Zwischen Klimawandel, Technik und neuen beruflichen Chancen in der österreichischen Waldwirtschaft (FokusInfo 309)
Berufliches Arbeiten im Wald. Zwischen Klimawandel, Technik und neuen beruflichen Chancen in der österreichischen Waldwirtschaft (FokusInfo 309)
Aus dem einleitenden Teil: „Mit rund 48 Prozent ist fast die Hälfte der österreichischen Staatsfläche mit Wald bedeckt – ein Ökosystem, das vor Naturgefahren schützt, Kohlenstoff speichert und Lebensraum bietet, zugleich aber auch Wirtschafts- und Arbeitsraum ist. Wie weit seine wirtschaftliche Bedeutung reicht, zeigt eine 2025 veröffentlichte Studie: In der breit abgegrenzten Forst- und Holzwirtschaft sind demnach rund 245.000 Personen tätig; einschließlich vor- und nachgelagerter Branchen sind fast 444.000 Arbeitsplätze mit der Wertschöpfungskette »Holz« verbunden. Gleichzeitig verändern sich die ökologischen Grundlagen dieses Wirtschafts- und Arbeitsraumes. Baumarten, die an einem Standort jahrzehntelang vital gewachsen sind, müssen nicht zwangsläufig auch unter künftigen Klimabedingungen für diesen Standort geeignet sein. Damit steigen auch die Anforderungen an jene Menschen, die Wälder bewirtschaften. Für Martin Krondorfer, Leiter der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl der Landwirtschaftskammer Steiermark, ist deshalb vor allem eines entscheidend: Gut ausgebildete Menschen, die wissen, wie mit Veränderungen umzugehen ist. Gerade angesichts von Klimawandel mit Stürmen und Trockenheit und den entsprechenden Folgeschäden, wie z.B. das Risiko eines vermehrten Schädlingsbefalls, brauche es Wissen, um Schäden zu begrenzen und den Wald langfristig zu erhalten. Im Gespräch mit der Arbeitsmarktforscherin Andrea Egger skizziert Krondorfer im vorliegenden FokusInfo relevante Themen der österreichischen Waldwirtschaft. (...)"
Aus dem einleitenden Teil: „Mit rund 48 Prozent ist fast die Hälfte der österreichischen Staatsfläche mit Wald bedeckt – ein Ökosystem, das vor Naturgefahren schützt, Kohlenstoff speichert und Lebensraum bietet, zugleich aber auch Wirtschafts- und Arbeitsraum ist. Wie weit seine wirtschaftliche Bedeutung reicht, zeigt eine 2025 veröffentlichte Studie: In der breit abgegrenzten Forst- und Holzwirtschaft sind demnach rund 245.000 Personen tätig; einschließlich vor- und nachgelagerter Branchen sind fast 444.000 Arbeitsplätze mit der Wertschöpfungskette »Holz« verbunden. Gleichzeitig verändern sich die ökologischen Grundlagen dieses Wirtschafts- und Arbeitsraumes. Baumarten, die an einem Standort jahrzehntelang vital gewachsen sind, müssen nicht zwangsläufig auch unter künftigen Klimabedingungen für diesen Standort geeignet sein. Damit steigen auch die Anforderungen an jene Menschen, die Wälder bewirtschaften. Für Martin Krondorfer, Leiter der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl der Landwirtschaftskammer Steiermark, ist deshalb vor allem eines entscheidend: Gut ausgebildete Menschen, die wissen, wie mit Veränderungen umzugehen ist. Gerade angesichts von Klimawandel mit Stürmen und Trockenheit und den entsprechenden Folgeschäden, wie z.B. das Risiko eines vermehrten Schädlingsbefalls, brauche es Wissen, um Schäden zu begrenzen und den Wald langfristig zu erhalten. Im Gespräch mit der Arbeitsmarktforscherin Andrea Egger skizziert Krondorfer im vorliegenden FokusInfo relevante Themen der österreichischen Waldwirtschaft. (...)"