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Frauen am österreichischen Arbeitsmarkt: Mehr Bildung, mehr Erwerbsarbeit und anhaltend hohe Teilzeit

Frauen am österreichischen Arbeitsmarkt: Mehr Bildung, mehr Erwerbsarbeit und anhaltend hohe Teilzeit

Aus dem einleitenden Teil: "In den letzten Jahrzehnten hat sich die Situation von Frauen sowohl im Bildungssystem als auch am Arbeitsmarkt maßgeblich verändert: Frauen sind heute besser ausgebildet und deutlich häufiger erwerbstätig. Das weibliche Arbeitskräftepotenzial hat 2025 erstmals die 2-Millionen-Marke überschritten. Gleichzeitig übernehmen Frauen weiterhin den Großteil der unbezahlten Betreuungs- und Hausarbeit, was wesentlich zur hohen Teilzeitquote beiträgt. „Noch nie waren Frauen so hoch qualifiziert und so stark am heimischen Arbeitsmarkt vertreten wie heute. Gleichzeitig arbeiteten 2025 rund 615.000 Frauen mehr in Teilzeit als noch vor 30 Jahren. Mit einer Frauen-Teilzeitquote von rund 50% gehört Österreich heute zu den Spitzenreitern Europas. Einer der Hauptgründe dafür ist, dass Kinderbetreuung und andere unbezahlte Sorgearbeit noch immer überwiegend von Frauen übernommen werden. Gerade angesichts des wachsenden Arbeitskräftebedarfs können wir es uns jedoch nicht leisten, auf dieses Potenzial zu verzichten. Wer mehr Beschäftigung und mehr Fachkräfte will, muss daher die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter verbessern und auch Betreuungspflichten gerechter verteilen“, so AMS-Vorstandsvorsitzender Johannes Kopf. (…)“

Informationen

Titel:
Frauen am österreichischen Arbeitsmarkt: Mehr Bildung, mehr Erwerbsarbeit und anhaltend hohe Teilzeit
Untertitel:
AMS Spezialthema zum Arbeitsmarkt - Oktober 2026
Autor_in:
Mlakić, Vinka; Grieger, Nadine
Herausgeber_in:
Arbeitsmarktservice (AMS) Österreich, Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation / ABI
Gruppe/n:
AMS Spezialthema zum Arbeitsmarkt
Ort:
Wien
Verlag:
Arbeitsmarktservice (AMS) Österreich
Erscheinungsjahr:
2026
Reihe:
AMS Spezialthema zum Arbeitsmarkt - Oktober 2026

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Erfassungsdatum: 02.11.2026