Die Winterarbeitslosigkeit in der Bauwirtschaft
Aus dem einleitenden Teil: „Wie auch in den vergangenen Jahren ist die Arbeitslosigkeit im Bau im Jänner am höchsten. Ende Jänner 2026 waren aus der Bauwirtschaft 63.743 Personen beim Arbeitsmarktservice als arbeitslos vorgemerkt oder in einer Schulung, um 2.261 Personen mehr als im Vorjahr (+3,7%). Im Jänner 2026 war die Arbeitslosigkeit in der Bauwirtschaft damit 3,5-mal höher als im Juli 2025, dem Monat mit der geringsten Arbeitslosigkeit im letzten Jahr. Die Beschäftigung lag zuletzt um 17,5% unter dem Niveau der Bauhochsaison. „Die hohe Arbeitslosigkeit im Bau in den Wintermonaten ist kein neues Phänomen, sondern Ausdruck eines strukturell stark saisonabhängigen Arbeitsmarktes. Auffällig sind dabei die hohe Branchentreue und die ausgeprägte Wiedereinstellungsdynamik, die zeigt, dass viele Arbeitsverhältnisse nur vorübergehend unterbrochen werden. Gleichzeitig zeigen die aktuellen Zahlen, dass die seit 2023 angespannte Konjunkturlage die saisonalen Effekte verstärkt und die Beschäftigung im Bau insgesamt unter Druck geraten ist.“, so AMS-Vorstandsvorsitzender Dr. Johannes Kopf (...)"