Die wichtigsten Kennzahlen zum österreichischen Arbeitsmarkt im Jahr 2025 im Überblick
Aus dem einleitenden Teil: „Fast eine Mio. unterschiedlicher Menschen waren 2025 irgendwann beim AMS gemeldet und auch wenn uns die Wirtschaftsforschung am Schluss für das Gesamtjahr 2025 doch noch ein geringes BIP-Wachstum von +0,5% vermeldete, zeigte sich der österreichische Arbeitsmarkt unerfreulich. Mit rund 394.000 jahresdurchschnittlich als arbeitslos oder in Schulung vorgemerkten Personen stieg die Arbeitslosigkeit gegenüber 2024 um rund 21.000 Personen bzw. 5,5%. Im Bundesländervergleich weist Kärnten mit einem Plus von 2,5% den geringsten, Oberösterreich mit +9,6% den stärksten Anstieg auf. Vor allem die Industrie und der Handel zeigten Österreichs Wachstumsschwäche deutlich, nur am Bau sank die Arbeitslosigkeit minimal. Aufgrund unserer Schätzung der Beschäftigtenzahlen von Ende Dezember können wir eine Registerarbeitslosenquote von 7,4% errechnen. Mit dieser Quote liegen wir nach der längsten Rezession der 2. Republik im langjährigen Vergleich mit einem Wert, der exakt dem Vor-Corona-Niveau entspricht, erstaunlicherweise noch immer relativ günstig. Als Gründe dafür sind die demografische Entwicklung und eine deutliche Arbeitszeitverkürzung zu nennen. Beides Umstände, die die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes langfristig schwächen. Nach 33 Monaten steigender Arbeitslosigkeit verringerte sich Ende Dezember 2025 der Anstieg der Arbeitslosigkeit merkbar und erste Anzeichen einer Konjunkturerholung waren erkennbar. Wir sollten daher das neue Jahr mit Optimismus und Reformwillen beginnen“, so AMS-Vorstandsvorsitzender Johannes Kopf.