Lehre: weniger Stellenangebot, aber wichtiger denn je
Lehre: weniger Stellenangebot, aber wichtiger denn je
Aus dem einleitenden Teil: "Lehrabsolvent_innen stellten im Jahr 2024 nach wie vor den größten Anteil an der österreichischen Bevölkerung. Junge Menschen haben es aber zunehmend schwerer einen Ausbildungsplatz zu finden. Die Nachfrage nach Lehrlingen geht seit einigen Jahren zurück, während sich zeitgleich das Interesse an Lehrstellen intensivierte. Dies führte zu einer Lehrstellenlücke, die sich zuletzt immer weiter vergrößerte. Im September 2026 waren 34% weniger offene Lehrstellen beim AMS gemeldet, als Lehrstellensuchende vorgemerkt waren. Das Interesse junger Frauen und Männer an bestimmten Berufsfeldern erweist sich im Zeitverlauf als bemerkenswert stabil. Auch die Rangfolge der beliebtesten Lehrberufe verändert sich nur moderat. Neu eingeführte Ausbildungsangebote benötigen meist mehrere Jahre, um sich am Lehrstellenmarkt zu etablieren. Den beiden neu geschaffenen Lehrberufen im Pflegebereich ist dies jedoch sehr rasch gelungen. „Wer heute eine Lehre beginnt, setzt auf eine sichere Zukunft am Arbeitsmarkt, denn die demografischen Prognosen sind eindeutig: Stark fehlen werden uns künftig Menschen mit Lehrabschluss. Während KI vor allem Bürotätigkeiten umkrempelt, bleibt berufliches Können in Technik, Handwerk und Pflege unverzichtbar. Umso bedenklicher ist die aktuelle Lehrstellenlücke: In der Rezession bilden Betriebe weniger aus. Doch wer heute nicht ausbildet, dem fehlen morgen die Fachkräfte. Österreich braucht daher gerade jetzt mehr Lehrstellen“, so AMS-Vorstandsvorsitzender Johannes Kopf. (...)"
Aus dem einleitenden Teil: "Lehrabsolvent_innen stellten im Jahr 2024 nach wie vor den größten Anteil an der österreichischen Bevölkerung. Junge Menschen haben es aber zunehmend schwerer einen Ausbildungsplatz zu finden. Die Nachfrage nach Lehrlingen geht seit einigen Jahren zurück, während sich zeitgleich das Interesse an Lehrstellen intensivierte. Dies führte zu einer Lehrstellenlücke, die sich zuletzt immer weiter vergrößerte. Im September 2026 waren 34% weniger offene Lehrstellen beim AMS gemeldet, als Lehrstellensuchende vorgemerkt waren. Das Interesse junger Frauen und Männer an bestimmten Berufsfeldern erweist sich im Zeitverlauf als bemerkenswert stabil. Auch die Rangfolge der beliebtesten Lehrberufe verändert sich nur moderat. Neu eingeführte Ausbildungsangebote benötigen meist mehrere Jahre, um sich am Lehrstellenmarkt zu etablieren. Den beiden neu geschaffenen Lehrberufen im Pflegebereich ist dies jedoch sehr rasch gelungen. „Wer heute eine Lehre beginnt, setzt auf eine sichere Zukunft am Arbeitsmarkt, denn die demografischen Prognosen sind eindeutig: Stark fehlen werden uns künftig Menschen mit Lehrabschluss. Während KI vor allem Bürotätigkeiten umkrempelt, bleibt berufliches Können in Technik, Handwerk und Pflege unverzichtbar. Umso bedenklicher ist die aktuelle Lehrstellenlücke: In der Rezession bilden Betriebe weniger aus. Doch wer heute nicht ausbildet, dem fehlen morgen die Fachkräfte. Österreich braucht daher gerade jetzt mehr Lehrstellen“, so AMS-Vorstandsvorsitzender Johannes Kopf. (...)"