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AMS studie 2: Die Diskriminierung Älterer am Arbeitsmarkt

AMS studie 2: Die Diskriminierung Älterer am Arbeitsmarkt

In Österreich sind heute weniger ältere Menschen erwerbstätig als in den meisten anderen Industrieländern Europas. Die Zahl derer, die als Arbeitslose auf ihre Pensionierung warten, nimmt ständig zu. Wer um die 50 ist und seinen Arbeitsplatz verliert, hat kaum eine Chance, noch einmal einen zu finden.
Die vorliegende Studie zeigt, warum eine Ausgrenzung Älterer vom Arbeitsmarkt auf mittlere Sicht weder finanzierbar ist noch beschäftigungspolitisch zielführend sein kann, und unterstreicht die dringliche Notwendigkeit, diese Gruppen produktiv in den Arbeitsprozeß einzubinden.

Informationen

Titel:
AMS studie 2: Die Diskriminierung Älterer am Arbeitsmarkt
Autor_in:
Finder, Ruth; Dimitz, Erich; Eickhoff, Matthias; Euba, Matthias; Gächter, Simon; Stagl, Sigrid
Herausgeber_in:
AMS Österreich
Nummer:
2
Gruppe/n:
AMS Forschungsberichte
Auftraggeber_in:
AMS Österreich
Ort:
Wien
Verlag:
Wissenschaftsverlag
Erscheinungsjahr:
1997

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Erfassungsdatum: 04.10.2005

Weiterführende Publikationen zu diesem Thema

  • Die folgende Kurzdarstellung faßt die wichtigsten Ergebnisse zweier Evaluierungsstudien über Instrumente der experimentellen Arbeitsmarktpolitik zusammen, die von Helmut Hofer und Karl Pichelmann vom Institut für Höhere Studien (IHS) und von Gudrun Biffl vom Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) durchgeführt wurden. Die Untersuchungen beziehen sich auf sozialökonomische Betriebe - also auf Beschäftigungsprojekte, die am Arbeitsmarkt benachteiligten Personen geförderte Dienstverhältnisse anbieten und Eigenerträge am Markt erwirtschaften - und soziale Kursmaßnahmen (Kursmaßnahmen mit sozialpädagogischer Betreuung). Die IHS-Studie wertete die Daten des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger aller im Jahr 1990 geförderten Personen aus und verfolgte die Erwerbskarrieren von bis zu vier Jahren vor der Förderung bis zwei Jahre nach der Förderung. In der Studie des WIFO wurde ergänzend dazu für dieselbe Zielgruppe die Wirkung der Förderung anhand von Kriterien untersucht, die aus den Hauptverbandsdaten nicht ersichtlich sind.
    Autor_in:
    Biffl, Gudrun; Hofer, Helmut; Pichelmann, Karl
  • Die Beschäftigungschancen älterer Arbeitskräfte haben sich seit Mitte der siebziger Jahre deutlich verschlechtert. Ältere ArbeitnehmerInnen sind zunehmend von Kündigungen betroffen, und vielen bleibt nur die Wahl zwischen Langzeitarbeitslosigkeit und vorzeitigem Ruhestand. Um auf der Grundlage wissenschaftlicher Expertise Strategien gegen die Altersarbeitslosigkeit entwickeln zu können, wurde vom Arbeitsmarktservice und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine Untersuchung zu diesem Problembereich in Auftrag gegeben. Das Datenmaterial basiert auf einer breit angelegten schriftlichen Erhebung bei 939 Unternehmen, die durch Gespräche mit 150 UnternehmensvertreterInnen, 60 Betroffenen, 6 ArbeitsvermittlerInnen und 5 PersonalberaterInnen ergänzt wurde. Die schriftliche Erhebung erfolgte durch Fragebögen, die mit SPSS ausgewertet wurden. Die Interviews wurden auf der Grundlage eines teilstrukturierten Leitfadens durchgeführt. Die wichtigsten Ergebnisse der von Ruth Finder unter Mitarbeit von Erich Dimitz, Volker Eickhoff, Matthias Euba, Simon Gächter und Sigrid Stagl ausgeführten Untersuchung finden sich im folgenden zusammengefaßt.
    Autor_in:
    Finder, Ruth; Dimitz, Erich; u.a.